Windparks auf See bringen mehr Ertrag als Windparks an Land. Bisher wurden Offshore-Windräder nur in küstennahen Gewässern errichtet. Auf hoher See weht der Wind jedoch noch kräftiger, so dass die Windstromausbeute noch größer sein kann.
Daher versuchen sich viele Unternehmen in Techniken, Windräder an beliebigen Stellen im Meer einsetzen zu können. Nicht vergessen werden darf, dass dadurch die Kosten drastisch steigen, ebenso die Anforderungen ans Material und die Wartung. Alle nachfolgend vorgestellten Konzepte arbeiten mit Bodenkontakt, d.h. frei schwimmend im Meer ist noch Zukunftsmusik
Dieses Konzept ist das materialsparendste. Es nutzt einen großen, hohlen Stahlzylinder, der als Schwimmer und Turm dient. Ähnlich einem Eisberg ragt er weiter unters Wasser. Am tiefsten Punkt ist der Zylinder mit Ballast gefüllt, weshalb sich der Schwerpunkt tief befindet.
Bei der unter Wasser schwebenden Plattform wird lt. Konzept ein oft zylindrischer Auftriebskörper von straff gespannten Ketten/Seilen auf gleicher Position und unter Wasser gehalten.
Halbtaucher-Plattformen bestehen derzeit aus einem dreieckiges Stahlgerüst mit senkrecht stehenden Zylindern. Darunter sind große Platten angeschweißt, die vertikale Bewegungen hemmen sollen. Dieser Anlagentyp lässt sich im Trockendock einer Werften bauen. Dies ist der große Vorteil dieses Konzepts. Die Plattform wird durch drei am Meeresboden befestigte und locker gespannte Seile auf Position gehalten.
Quelle: futureclick.net
Die weltweite Betonherstellung ist für fünf Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Forscher der George Washington Universität wollen diesen Anteil nun reduzieren helfen, in dem Sie den Hauptbestandteil von Beton nämlich die Kalkherstellung verbessern.
Üblicherweise wird Kalk aus Kalkstein hergestellt. Dabei wird der Kalkstein (Kalziumkarbonat) auf 1.500 °C erhitzt, was einerseits viel Energie verbraucht (40 %) und andererseits entsteht neben Kalk auch Kohlendioxid (60 %).
Die Forscher haben ein Verfahren entwickelt, in dem Kalk CO2-frei per Sonnenenergie hergestellt wird. Sie mischen festes Kalziumkarbonat mit flüssigem Lithiumkarbonat, das zuvor bei 900 Grad geschmolzen wurde. Wird an dieses Gemisch eine Spannung angelegt, so findet eine Elektrolyse statt, bei das Kalziumoxid als fester Stoff aus der Schmelze ausfällt. Das gasförmige CO2 wird abgefangen.
Die bisher fossile Brennenergie der Heizöfen kommt nun über Linsen, die das gesamte Sprektrum des Sonnenlichts zum Erwärmen des Lithiumkarbonats nutzen.
Quelle: heise.de
Ein Ausleitkraftwerk ist eine Form eines Wasserkraftwerks, bei nur ein kleiner Teil des Flusswasser zur Stromerzeugung genutzt wird.
Dabei wird Wasser ausgeleitet, meist aus einem größerem Fließgewässer, wie einem Fluss. Im weiteren Flusslauf hinter der Wasserausleitung befindet sich ein Wehr. Die Ausleitung arbeitet wie ein Laufwasserkraftwerk, produziert also Strom aus der Fließenergie des fließenden Wassers. Aufgrund des im Flusslauf nach der Ausleitung befindlichen Wehrs vergrößert sich die Unterschied zwischen den Wasserspiegeln an der Ausleitungsstelle und nach dem Laufwasserkraftwerk. Je größer hier der Unterschied ist, um so mehr Strom kann erzeugt werden.
Später wird das ausgeleitete Wasser dem ursprünglichen Fluss wieder zugeführt, um den weiteren Flusslauf nicht zu beeinträchtigen.

Was viele nicht wissen: Windenergie ist die am längsten geförderte regenerative Energie in Deutschland. Damit das auch so bleibt, ist es an der Zeit, den Fördertopf zu sichern und den Verbraucher durch Einführung neuer Begriffe zu verwirren. Denn wer verwirrt ist, denkt nicht.
So haben sich kluge Bürokraten überlegt, dass Windradbetreiber ihren Strom doch an der Strombörse in Leipzig verkaufen könnten. Und so könnten sie mit Ihren Windräder am Strommarkt teilnehmen und nicht einfach nur ihren Strom produzieren und eine feste Vergütung pro Kilowattstunde erhalten. Bisher war es egal, ob der Strom eingespeist werden konnte und jemand ihn brauchte oder nicht. Die bloße Produktion reichte.
Mit dem neuen System funktioniert nun das Ganze unter Marktbedingungen, so wie ein Markt im Sozialismus eben funktioniert. Der Windparkbetreiber verkauft seinen mühevoll produzierten Strom an der Strombörse (oder auch nicht). Aber er versucht es. Falls er den Strom verkaufen kann, erhält er die Differenz zur bisherigen Festvergütung als Marktprämie. Kann er seinen Windstrom nicht verkaufen, gibt es auch die Marktprämie, die in diesem Fall der bisherigen Festvergütung entspricht. An dieser Stelle hat sich das System noch nicht geändert, da der Windparkbetreiber das gleiche Geld wie vorher erhält, egel ob der Strom gebraucht wird oder nicht.
Und weil Kapitalismus so anstrengend ist, gibt es eine Managementprämie oben drauf. Toll nicht?
Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie die Offshore-Windkraftbetreiber planen eine Leitstelle zur Notfallrettung.
Denn mit dem Ausbau von Offshore-Windräder wächst die Gefahr von Unfällen der Wartungskräfte und Sabotageakten an den Windparks und Umspannstationen.
Quelle: abendblatt.de
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