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25.02.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

EGEE gibt Disagio

EGEE gibt Disagio

© EGEE-Logo

Wie vor einigen Tagen bekannt wurde, werden die Förderungen von Solaranlagen in Deutschland ab April 2012 deutlich geringer ausfallen. Die Bundesregierung will die Zahlungen um bis zu einem Drittel kürzen. Die Kürzungen für große Anlagen fallen dabei wesentlich stärker aus als für kleinere. Die gekürzten Förderungen sollen bereits ab 1. April 2012 gelten. Ursprünglich sollten eine Kürzung der EEG-Zulagen von 15 Prozent ab 1. Juli 2012 wirksam werden. Hinzu kommen weitere Einmalkürzungen. Mehr unter spiegel.de

Gleichzeitig wurde bekannt, dass alle neu installierten BHKW-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von mehr als 100 KW mit technischen Einrichtungen ausgestattet sein müssen, die dem Netzbetreiber eine Leistungsreduzierung bzw. Abschaltung der BHKW-Anlage ermöglicht, wenn die Netzkapazität durch die Aufnahme des Stroms überlastet wäre. Das ermöglicht also eine willkürliche Zwangsabschaltung durch den Netzbetreiber. Mehr dazu unter pressebox.de

Das bestätigt die in letzter Zeit oft gehörte Annahme, dass die Produktion von Strom speziell durch Solar- und Windanlagen immer unkalkulierbarer wird. Der Produktion von Energie aus Biomasse wird dagegen eine immer größere Bedeutung eingeräumt, da diese grundlastfähig und dezentral einsetzbar ist.

Darauf setzt die Europäische Genossenschaft für Erneuerbare Energie. Das jüngste Geschäftsfeld der EGEE SCE setzt neben der Produktion von Strom den Schwerpunkt künftig mehr auf die Produktion von Biogas. Dies wird mit der im Bau befindlichen Monocarbon-Anlage SAAR 1 in Homburg/Saar verstärkt angestrebt. Das dort zum Einsatz kommende "EGEE-RENAT-ECOGY System" wird daher neben der Produktion von Strom in erster Linie Biogas produzieren, für das bereits Abnehmer mit langfristigen Verträgen bereitstehen.

Um den Investitionskostenanteil der EGEE in Höhe von 7,6 Millionen Euro termingerecht beizubringen wurde für alle neuen Genossenschaftsmitglieder, die bis zum 30.09.2012 zeichnen, ein gestaffeltes Disagio eingefügt, welches einen sofortigen finanziellen Vorteil von 5%, 4% oder 3% gewährt.

Quelle: Mitteilung der EGEE - Hier gibt es Infos zur EGEE

Siehe auch Video: youtube.com

12.02.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

8 % Zinsen für Genussrechte bei German Pellets

8 % Zinsen für Genussrechte bei German Pellets

Pellets

Der Wismarer Pelletspezialist zahlt auch dieses Frühjahr wieder die prospektierten Zinsen in Höhe von acht Prozent aus.

Die German Pellets Gruppe beschäftigt sich mit der Produktion von Holzpellets, dem Pellethandel, der Produktion von Ökostrom und Wärme sowie dem Handel mit CO2-Zertifikaten.

Seit Emissionsbeginn der Genussrechte im Jahr 2010 wurden rund elf Millionen Euro gezeichnet.

Quelle: online-artikel.de

30.12.2011
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

EGEE baut zweites Geschäftsfeld auf

EGEE baut zweites Geschäftsfeld auf

EGEE-Logo
© EGEE-Logo

Die Europäische Genossenschaft für Erneuerbare Energien SCE (EGEE) baut zweites Geschäftsfeld auf. Bekanntermaßen hat sich die EGEE auf die Fahnen (Satzung) geschrieben, sich an Projekten mit einer voraussichtlichen Mindestrendite von 15 % im regenerativen Energiebereich zu beteiligen.

Wie kürzlich bekannt wurde, gewann die EGEE eine Ausschreibung und brachte die erforderlichen Verträge unter Dach und Fach. Die Anfangsrate für das erste Projekt im zweiten Geschäftsfeld wurde bereits Anfang Dezember 2011 überwiesen.

Recherchen ergaben, dass es sich beim neuen Geschäftsfeld um Anlagen handele, die nicht nur Bioabfälle sondern jede Art von energiehaltigen Stoffen zerlegen können, um sie energetisch zu nutzen. Endprodukte können aufgrund einer Modulbauweise der Anlage an örtliche Gegebenheiten angepasst werden. Dabei kann sowohl Wasserstoff, Granulat für die Kunststoffindustrie als auch Biogas produziert werden. Alle entsprechenden Verfahren seien seit Jahren bekannt und im Einsatz. Das Neue sei die modulare Verknüpfung von etablierten Techniken. Die Endprodukte können zur Strom- und zur Wärmeerzeugung verwendet werden und an lokale Anbieter weitergeleitet werden, d.h. vorort verbraucht werden.

Ein interessantes Betätigungsfeld ergäbe sich aus der Verwendung von Klärschlamm. Gemäß einer Auflage der EU muss Klärschlamm ab 2012 hygienisiert entsorgt werden. Wie aus Gesprächen mit den Erfindern der Anlage klar wurde, könne man so gleich an zwei Stellen verdienen, einerseits bei der Entsorgung und stofflichen Verwertung von Abfällen sowie am Verkauf der Endprodukte wie z.B. Erdgas, Wasserstoff, Strom und Wärme.

Die Frage eines Mischbetriebes bei den zu verarbeiteten Stoffen wurde bejaht, egal ob Grünschnitt, verunreinigter Kompost, gelbe Säcke samt Inhalt oder Autoreifen. Freilich sind die nichtregenerativen Stoffe nicht im Sinne der Satzung der EGEE. Wohl aber erhöhten sie die Investitionssicherheit einer solchen Anlage, wenn statt Bioabfällen, Grünschnitt oder gar Klärschlamm auch gelbe Säcke und Karkassen stofflich und energetisch verwertet werden könnten.

Offiziell soll das neue Geschäftsfeld vom Erfinder der Anlage, einem Aachener Professor, den Mitgliedern der Genossenschaft zur EGGE-Jahresauftaktveranstaltung im Januar 2012 vorgestellt werden.

Siehe auch frühere Berichte:

15.09.2011
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Erster EGEE-Kongress

Erster EGEE-Kongress

EGEE-Logo
© EGEE-Logo

Der erste EGEE-Kongress fand erfolgreich am 14. September 2011 in Würzburg statt. Teilnehmer kamen aus Deutschland, Österreich, Polen und Rumänien und diskutierten über Projekte im Bereich erneuerbarer Energien.

Einer der Referenten war beispielsweise Adi Golbach einer der Mitbegründer des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung.

Unter anderem plane die EGEE (Europäische Genossenschaft für erneuerbare Energie SCE), nach Etablierung der Biopelletbrenner bei Unternehmen eine Stromerzeugung nachzurüsten. Der regenerativ erzeugte Strom solle eingespeist oder vergünstigt an das jeweilige Unternehmen verkauft werden. Die Energienutzung erfolge so nicht mehr einseitig, sondern per Heizung und Stromproduktion. Dadurch hofft man die betroffenen Unternehmen noch stärker an sich zu binden, da der an die Unternehmen verkaufte Strom sowohl in den Produktionskosten als auch preislich unter den Großabnehmerkonditionen beim bisherigen Energieversorger liegen werde.

Auf Nachfragen, woher die Biopellets stammen würden, wurde erwidert, dass sie aus Bioabfällen aus der Region kommen werden. Darüber hinaus ist aufgrund von Exklusivverträgen eine sowohl preisliche als auch mengenmäßige Absicherung vorhanden, die für rund 200 Großanlagen ausreichen würde.

Rechnet man zwei Millionen Euro pro Brennerprojekt ergäbe dies ein Investitionsvolumen von rund 400 Mio. Euro.

Video: mediathek.tvtouring.de

Siehe auch: 0-Strom-Blog

13.08.2011
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Weniger Risikokapital für Technologien für Erneuerbare Energie

Weniger Risikokapital für Technologien für Erneuerbare Energie

Solarkocher
Solarkocher

Aufgrund des Zurücknehmens staatlicher Förderungen in neue Technologien für Erneuerbare Energien ziehen sich Risikokapitalfirmen aus ihren langfristigen Investments zurück.

Die Vernture-Capital-Firmen verlagern ihre Engagements in Unternehmen, die z.B. Techniken und Software zum Energiesparen entwickeln. Dort amortisieren sich eingesetzte Gelder schneller.

Das hat aber zur Folge, dass neue Technologien nicht mehr weiterentwickelt werden und nur Projekte mit etablierten Bauteilen und Anlagen unterstützt werden. Neue Techniken für Windkraft, Wellenkraft, Geothermie und Gezeitenkraft müssen erst marktreif gemacht und anschließend müssen Fabriken zur Herstellung gebaut werden. Das alles kostet Zeit und Geld.

Aktuell wandern weltweit knapp sieben Achtel aller Gelder für Erneuerbare Energien inkl. Windparkfinanzierungen in bereits etablierte Technologien.

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Letzte Änderung: Donnerstag, 17.05.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart
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