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In 2010 hat der Suchmaschinenbetreiber Google etwa 2,26 Terawattstunden an elektrischer Energie verbraucht. Ein Viertel der elektrischen Energie kam aus regenerativen Energieträgern wie Laufwasserkraftwerken, Windkraftanlagen und Solarkraftwerken.
84 Prozent der Energie verbrauchten die Rechenzentren inklusive den Büros.
14 Prozent entfielen auf Geschäftsreisen der Google-Mitarbeiter, deren tägliche An- und Abreise zur Arbeit und die Produktion der Server-Hardware.
Weniger als 2 Prozent der Energie wendet Google für das Heizen von Büros, StreetView-Fahrzeuge und sonstige Aktivitäten auf.
Rund 0,01 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs fällt auf Google. Gerade aufgrund des hohen Stromverbrauchs sieht sich der Suchmaschinenprimus in der Verantwortung und als Vorreiter in Punkto Green IT.
Unter Green IT werden Anstrengungen zusammengefasst, die Informationstechnik (IT) über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg umweltfreundlich und ressourcenschonend zu gestalten und zu nutzen.
Google ergänzt dies gleich mit mehreren Rechenbeispielen. Eines davon ist das Versenden einer Flaschenpost, in die jedoch die Weinproduktion miteingerechnet wird. Demnach wird dabei soviel Energie verbraucht, wie GoogleMail in einem Jahr benötigt.
Interessanter ist da schon folgendes Rechenbeispiel:
Zum Beantworten von 200 Suchanfragen benötigt Google etwa 60 Wattstunden, d.h. soviel Energie wie eine 60-Watt-Glühlampe in einer Stunde verbraucht.
Allerdings sollen diese durch Energiesparlampen ersetzt werden.... Google arbeitet auch ständig an großen und kleinen Verbesserungen hinsichtlich Leistung, Effizienz und Verbrauch. Einsparungen auf der einen Seite werden durch einen ständig wachsenden Suchmaschinenindex wieder zunichte gemacht, so dass der durchschnittliche Stromverbrauch pro Suchantrage unverändert bei 1 Kilojoule, also 1000 Wattsekunden stagniert.
Quelle: heise.de
Wie heise.de weiter mitteilt, hat Google eine Papierfabrik in Finnland gekauft und zu einem Rechenzentrum umgebaut. Der Suchmaschinenbetreiber nutzt dabei Windstrom und spart Energie durch Kühlung mit Wasser aus dem Finnischen Meerbusen, welches über einen ehemaligen Tunnel des Wasserwerkes zugeleitet wird.
Google behauptet weiterhin, einige der energieeffizientesten Rechenzentren zu betreiben. Googles Rechenzentrum im belgischen St. Ghislain kommt z.B. seit gut zwei Jahren ohne Kältemaschinen aus. Per Verdampfen bzw. Verrieseln von vorgereinigtem Wasser eines Industriekanals wird warme Serverluft gekühlt.
Die Deutsche Telekom, die Energiekonzerne Eon und EnBW sowie der Hausgerätehersteller Miele arbeiten gemeinsam an einem Projekt namens Smart Connect.
Ziel von Smart Connect ist es, einen Standard zu etablieren, mit dem Haushaltsgeräte und Gebäudetechnik wie Heizung, Jalousien per Internet und Smarphone überwacht und gesteuert werden können. Das Konzept wird derzeit auf der IFA in Berlin vorgestellt.
Herzstück ist die Smart Connect Box im Haus eines Kunden, die unabhängig vom Telekommunikationsanbieter an jedem Breitband-Anschluss funktionieren soll.
Zielgruppe sind vor allem Hausbesitzer. Weitere Partnerschaften mit Energieversorgern, Hausgeräteabietern, Gebäudetechnik- und Sicherheitsunternehmen seien in Vorbereitung. Die Telekom will die Plattform Smart Connect ab Mitte 2012 in Deutschland offerieren.
Einerseits, da der deutsche Markt bereit und aufgeschlossener für derartige Lösungen sei, als beispielsweise andere europäische Länder. Andererseits ist es besser, selbst einen Standard zu definieren, als sich vom Mitbewerb treiben zu lassen.
Quelle: heise.de
Nachtrag:
Der Elektronikriese LG stellt — ebenfalls auf der IFA — per Apps fernsteuerbare Kühlschränke, Waschmaschinen und Backöfen vor.

Lichtrecycling verbindet die Lichterzeugung bzw. das Einfangen von Sonnenlicht mit einem effizienteren Umgang mit Energie.
Dabei können speziell präpariertes Acrylglas, Pflastersteine, Putze und Wandfarben verwendet werden, um im Dunkeln Licht zu spenden.
Das Licht ist zu Orientierungszwecken ausreichend und steht die ganze Nacht über zur Verfügung. Die phosphorisierende Wandfarbe der deutschen Firma NighTec ist beispielsweise einfach aufzubringen und erspart darüber hinaus nachts den Gang zum Lichtschalter.
Mehr unter: Wie funktioniert Lichtrecycling?

Licht bei Bedarf gibt es in der holländischen Stadt Tilburg durch die Straßenbeleuchtung. Per Sensor erkennt die LED-aufgerüstete Straßenlaterne, ob ein Fußgänger oder ein Radfahrer in der Nähe ist. Dann wacht sie aus ihrem Schlummermodus auf und fährt die Lichtleistung von 20 % auf volle Leistung hoch.
Damit ist Tilburg die erste europäische Stadt mit intelligenter Straßenbeleuchtung und spart so über ein Viertel Ihrer Energiekosten für Straßenlicht. Befürchtungen über gesteigerte kriminelle Aktivitäten haben sich indes nicht bestätigt. Am LED-Straßenlaternen-Projekt ist das Elektronikunternehmen Philips beteiligt.
Siehe auch:
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