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28.01.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Blauer Engel für energieeffiziente Rechenzentren

Blauer Engel für energieeffiziente Rechenzentren

© Blauer Engel

Der Blaue Engel für Rechenzentren will ressourcenbewusste Unternehmen auszeichnen, die sich für die Umsetzung einer langfristigen Strategie zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz ihres Rechenzentrums in Bezug auf die zu erbringende IT-Dienstleistung einsetzen sowie ein regelmäßiges Monitoring zur Optimierung des Rechenzentrumsbetriebes durchführen.

Das Siegel will Rechenzentrumskunden eine verlässliche Quelle bei der Auswahl ökologischer Kriterien für die Ausschreibungen von externen Rechenzentrumsdienstleistungen bieten.

Von Kritikern wurden die Kriterien als zu hoch tituliert und auf den Verhaltenskodex zur Energieeffizienz in Rechenzentren verwiesen. Aber, wenn nicht einmal Einer damit anfängt, zahlt weiterhin der Hausmeister den Stromverbrauch und die IT-Abteilung die Hardwarekosten. Nachhaltiges Denken und Green IT sieht anders aus. In diese Richtung will der blaue Engel ein Umdenken bewirken. Aus diesem Grund ist es gut, dass Rechenzentren sich anstrengen müssen, um den Blauen Engel zu erhalten.

Siehe auch: zdnet.de

12.09.2011
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Green-IT und Google

Green-IT und Google

In 2010 hat der Suchmaschinenbetreiber Google etwa 2,26 Terawattstunden an elektrischer Energie verbraucht. Ein Viertel der elektrischen Energie kam aus regenerativen Energieträgern wie Laufwasserkraftwerken, Windkraftanlagen und Solarkraftwerken.

84 Prozent der Energie verbrauchten die Rechenzentren inklusive den Büros.

14 Prozent entfielen auf Geschäftsreisen der Google-Mitarbeiter, deren tägliche An- und Abreise zur Arbeit und die Produktion der Server-Hardware.

Weniger als 2 Prozent der Energie wendet Google für das Heizen von Büros, StreetView-Fahrzeuge und sonstige Aktivitäten auf.

Grren IT

Rund 0,01 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs fällt auf Google. Gerade aufgrund des hohen Stromverbrauchs sieht sich der Suchmaschinenprimus in der Verantwortung und als Vorreiter in Punkto Green IT.

Unter Green IT werden Anstrengungen zusammengefasst, die Informationstechnik (IT) über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg umweltfreundlich und ressourcenschonend zu gestalten und zu nutzen.

Google ergänzt dies gleich mit mehreren Rechenbeispielen. Eines davon ist das Versenden einer Flaschenpost, in die jedoch die Weinproduktion miteingerechnet wird. Demnach wird dabei soviel Energie verbraucht, wie GoogleMail in einem Jahr benötigt.

Interessanter ist da schon folgendes Rechenbeispiel:

Zum Beantworten von 200 Suchanfragen benötigt Google etwa 60 Wattstunden, d.h. soviel Energie wie eine 60-Watt-Glühlampe in einer Stunde verbraucht.

Allerdings sollen diese durch Energiesparlampen ersetzt werden.... Google arbeitet auch ständig an großen und kleinen Verbesserungen hinsichtlich Leistung, Effizienz und Verbrauch. Einsparungen auf der einen Seite werden durch einen ständig wachsenden Suchmaschinenindex wieder zunichte gemacht, so dass der durchschnittliche Stromverbrauch pro Suchantrage unverändert bei 1 Kilojoule, also 1000 Wattsekunden stagniert.

Quelle: heise.de

Nachtrag, 13.09.2011 19:00 h

Wie heise.de weiter mitteilt, hat Google eine Papierfabrik in Finnland gekauft und zu einem Rechenzentrum umgebaut. Der Suchmaschinenbetreiber nutzt dabei Windstrom und spart Energie durch Kühlung mit Wasser aus dem Finnischen Meerbusen, welches über einen ehemaligen Tunnel des Wasserwerkes zugeleitet wird.

Google behauptet weiterhin, einige der energieeffizientesten Rechenzentren zu betreiben. Googles Rechenzentrum im belgischen St. Ghislain kommt z.B. seit gut zwei Jahren ohne Kältemaschinen aus. Per Verdampfen bzw. Verrieseln von vorgereinigtem Wasser eines Industriekanals wird warme Serverluft gekühlt.

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Letzte Änderung: Donnerstag, 17.05.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart
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