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14.01.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Drei solare Brauchwasserheiztechniken im Vergleich

Drei solare Brauchwasserheiztechniken im Vergleich

Solarthermie-Kollektoren auf Hausdach

Michael Fuhs vom Photovoltaik-Magazin beschreibt einen Vergleich dreier Systeme zur Brauchwassererwärmung auf Sonnenbasis.

Konkret werden eine Solarthermie-Anlage und zwei Photovoltaikanlagen, eine mit Wärmepumpe und eine mit elektrischer Heizung gegenübergestellt. Der Vergleich ist sehr umfangreich beschrieben, auch die im Beitrag geäußerten Schlussfolgerungen sind interessant.

Demnach ist die Brauchwassererwärmung nicht immer Solarthermie die beste Methode, vor allem wenn man die Amortisationszeiten gegenüberstellt. Die Photovoltaikvarianten sind nach weniger als der halben Zeit amortisiert. Vergleichsgrundlage war übrigens die zu erwärmende Jahreswassermenge.

Quelle: photovoltaik.eu

30.12.2011
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EGEE baut zweites Geschäftsfeld auf

EGEE baut zweites Geschäftsfeld auf

EGEE-Logo
© EGEE-Logo

Die Europäische Genossenschaft für Erneuerbare Energien SCE (EGEE) baut zweites Geschäftsfeld auf. Bekanntermaßen hat sich die EGEE auf die Fahnen (Satzung) geschrieben, sich an Projekten mit einer voraussichtlichen Mindestrendite von 15 % im regenerativen Energiebereich zu beteiligen.

Wie kürzlich bekannt wurde, gewann die EGEE eine Ausschreibung und brachte die erforderlichen Verträge unter Dach und Fach. Die Anfangsrate für das erste Projekt im zweiten Geschäftsfeld wurde bereits Anfang Dezember 2011 überwiesen.

Recherchen ergaben, dass es sich beim neuen Geschäftsfeld um Anlagen handele, die nicht nur Bioabfälle sondern jede Art von energiehaltigen Stoffen zerlegen können, um sie energetisch zu nutzen. Endprodukte können aufgrund einer Modulbauweise der Anlage an örtliche Gegebenheiten angepasst werden. Dabei kann sowohl Wasserstoff, Granulat für die Kunststoffindustrie als auch Biogas produziert werden. Alle entsprechenden Verfahren seien seit Jahren bekannt und im Einsatz. Das Neue sei die modulare Verknüpfung von etablierten Techniken. Die Endprodukte können zur Strom- und zur Wärmeerzeugung verwendet werden und an lokale Anbieter weitergeleitet werden, d.h. vorort verbraucht werden.

Ein interessantes Betätigungsfeld ergäbe sich aus der Verwendung von Klärschlamm. Gemäß einer Auflage der EU muss Klärschlamm ab 2012 hygienisiert entsorgt werden. Wie aus Gesprächen mit den Erfindern der Anlage klar wurde, könne man so gleich an zwei Stellen verdienen, einerseits bei der Entsorgung und stofflichen Verwertung von Abfällen sowie am Verkauf der Endprodukte wie z.B. Erdgas, Wasserstoff, Strom und Wärme.

Die Frage eines Mischbetriebes bei den zu verarbeiteten Stoffen wurde bejaht, egal ob Grünschnitt, verunreinigter Kompost, gelbe Säcke samt Inhalt oder Autoreifen. Freilich sind die nichtregenerativen Stoffe nicht im Sinne der Satzung der EGEE. Wohl aber erhöhten sie die Investitionssicherheit einer solchen Anlage, wenn statt Bioabfällen, Grünschnitt oder gar Klärschlamm auch gelbe Säcke und Karkassen stofflich und energetisch verwertet werden könnten.

Offiziell soll das neue Geschäftsfeld vom Erfinder der Anlage, einem Aachener Professor, den Mitgliedern der Genossenschaft zur EGGE-Jahresauftaktveranstaltung im Januar 2012 vorgestellt werden.

Siehe auch frühere Berichte:

26.12.2011
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Biomasse-Barometer mit EU-Nutzungsgrad in 2010

Biomasse-Barometer mit EU-Nutzungsgrad in 2010

Das EurObserv’ER veröffentlichte kürzlich den Biomasse-Barometer für die 27 EU-Staaten. Grundtenor ist eine Steigerung von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Wachstumsrate von 2009 zu 2010 lag noch bei vier Prozent.

Die 2010er Kennzahlen für die Europäische Union (EU-27):

2010

2009

Primärenergieerzeugung
aus fester Biomasse

79,3 Mio. RÖA= Rohöläquivalente (+8 %)

73.4 Mio. RÖÄ

Wärmeverbrauch
aus fester Biomasse

66 Mio. RÖÄ
(+10,1 %)

59,9 Mio. RÖÄ

Stromproduktion
aus fester Biomasse

67,0 TWh
(+8,3 %)

61,9 TWh

Spitzenreiter in der
Pro-Kopf-Primärenergieerzeugung
aus fester Biomasse

Finnland, Schweden und Lettland

Quelle: artikel-presse.de

07.12.2011
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Nicht HD ready sondern VHP-Ready

Nicht HD ready sondern VHP-Ready

Der Energiekonzern Vattenfall hat sich Gedanken darüber gemacht, wie überschüssiger Strom aus Photovoltaik und Windkraft sinnvoll genützt werden könnte. Dazu nahm man Wärmepumpen und Wärmespeicher zu Hilfe.

So kombiniert Vattenfall seit knapp einem Jahr dezentrale KWK-Anlagen und Wärmepumpen zu einem virtuellen Kraftwerk (Bericht von TGA Fachplaner). Besteht ein Überangebot an Windstrom, so wird die Wärmepumpe funkgesteuert eingeschaltet, um mit Hilfe des überschüssigen Stroms die Wärmespeicher einer Heizungsanlage zu füllen. Diese Wärme kann zu einem späteren Zeitpunkt aus Wärmespeichern wieder abgerufen werden.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern hat Vattenfall einen technischen Standard entwickelt — namens Virtual Heat and Power, kurz VHP-Ready.

Technische Anlagen mit diesem Qualitätssigel können an Vattenfalls virtuelle Kraftwerke angeschlossen werden. Als erstes Unternehmen darf Stiebel Eltron nun seine Wärmepumpen mit dem VHP-Ready-Logo kennzeichnen.

Quelle: tga-fachplaner.de

29.11.2011
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Deutschland ist größter Pelletproduzent Europas

Deutschland ist größter Pelletproduzent Europas

Pellets

Im dritten Quartal 2011 wurden in Deutschland rund 500.000 t Pellets produziert. Allerdings gehen davon 40 % in den Export. Die deutschen Pelletwerke sind zu 90 % ausgelastet.

Der Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pelletverbandes e.V. (DEPV) sieht bei der Politik Handlungsbedarf. Schließlich ist die Energiewende am Strommarkt schnell eingeläutet wurden, aber beim Umbau des Wärmemarktes geht es kaum vorwärts. Obwohl das Ersetzen alter fossiler Heizungen durch moderne erneuerbare Wärmequellen wie Pelletheizungen ein wichtiger Faktor zur CO2-Absenkung wäre, zögern die politischen Entscheidungsträger im Bund und in den Ländern.

Bentele mahnt steuerliche Anreize an, um Biomasseheizungen zu forcieren.

Quelle; ee-news.ch

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Letzte Änderung: Donnerstag, 17.05.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart
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