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26.04.2012
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Heatpipe-Motor

Heatpipe-Motor

© Agnion Heatpipe Reformer & Gasmotor

Dem Heatpipe-Reformer und Gasmotor der Firma Agnion Technologies GmbH bescheinigt das Fraunhofer-Institut eine ausgereifte Technologie und einen stabilen Betrieb.

Die Bioenergieanlagen von Agnion sind führend auf dem Gebiet der dezentralen Umwandlung von Holz in Strom und Wärme. Sie erzeugen im Dauerbetrieb Strom und Wärme. Sie sparen jährlich etwa 2.800 Tonnen CO2 , ohne dass organisch belastetes Abwasser oder kohlenstoffhaltiger Staub entstehen.

Der Heatpipe-Reformer nutzt eine zweistufige Umwandlung von fester, holzartiger Biomasse in Strom und Wärme. Zuerst wird aus Holz Holzgas erzeugt. Anschließend wird Holzgas in einem Gasmotor zur gekoppelten Strom- und Wärmeerzeugung verwendet. Kernstück der agnion Technologie ist das Konzept der indirekten Wärmeübertragung aus der drucklosen Brennkammer in den druckaufgeladenen Reformer mit Hilfe sogenannter Heatpipes.

Der agnion Heatpipe-Reformer kann 380 kW Strom und 630 kW Wärmeenergie bereitstellen. Lediglich Asche aus dem Rauchgasfilter ist zu entsorgen und gelegentlich braucht der Gasmotor neues Motoröl.

Quelle: windkraft-journal.de

09.10.2011
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Biomassepellets und Kohlekraftwerke

Biomassepellets und Kohlekraftwerke

Der Energieversorger Vattenfall unterstützte eine Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) mit dem Thema  „Die Mitverbrennung holzartiger Biomasse in Kohlekraftwerken. – Ein Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz?“. Darin werden die CO2-Minderungmöglichkeiten durch die Mitverbrennung holzartiger Biomassen in Kohlekraftwerken (Cofiring) diskutiert. Es wurde ein Förderbedarf von 3,6 Ct/kWhel errechnet, der die Mehrkosten der Kraftwerksbetreiber ausgleichen soll.

Lt. der Studie ließen sich 50 % der Kohle durch holzartige Biomassen wie Holzpellets und Hackschnitzel ersetzen. In deutschen Kohlekraftwerken könnten so kurzfristig knapp 30 Mio. t CO2 eingespart werden (rund einem Zehntel des jährlichen durch deutsche Kohlekraftwerke produzierten Kohlendioxid). Allerdings müssen lt. Studie zunächst geeignete Rahmenbedingungen geschaffen und Nachhaltigkeitskriterien für die Produktion holzartiger Biomassen eingeführt werden, damit Kohle durch Holz ersetzt werden kann.

In Belgien, Dänemark, Großbritannien und den Niederlanden wird die Mitverbrennung von Biomassen schon gefördert.

Wie die VDI-Nachrichten berichten importieren monatlich zwei bis drei Schiffe im Auftrag von RWE und somit 750.000 t Holzpellets jährlich in die Niederlanden und nach Großbritannien. Die Holzpellets stammen aus RWEs weltgrößter Pelletieranlage aus dem US-Bundestaat Georgia.

Der schwedische Konzern Vattenfall sicherte dem Land Berlin im Rahmen einer Klimaschutzvereinbarung im Oktober 2009 zu, bis 2020 seinen Kohlendioxidausstoß zu halbieren und verbrennt bereits in seinen drei Kraftwerken Restholz. Bis 2019 will Vattenfall mit zwei Biomassekraftwerken ein Braunkohlekraftwerk teilweise ersetzen. Die dafür notwendigen rund 1,3 Mio. t Holzhackschnitzel pro Jahr sollen aus Übersee kommen, z.B. Hackschnitzel von Kautschukbäumen aus Liberia. Für jeden gefällten Kautschukbaum, der übrigens älter als 30 Jahre ist, wird ein neuer gepflanzt.

Generell gilt aber auch, dass ein tropischer Regenwald pro 100 m2 zwischen 185 t bis 230 t Kohlenstoff bindet. Eine tropische Plantage kommt maximal auf 87 t gebundenen Kohlenstoff. Grundsätzlich werden bei der Umwandlung eines Naturwalds in einen Forst immer Treibhausgase freigesetzt, weil die spätere Pflanzendichte geringer ist.

Unsere Meinung

Zwar soll es sich bei avisierten Holzpellets um ein anderes Segment handeln. Allerdings glauben wir daran nicht. Dadurch wird es eher zu einer Verschärfung des Wettbewerbs auf dem Pelletmarkt kommen. Es wird zu einem Anziehen der Preise, insbesondere für Holzpellets führen. Ob der Holzantransport, z.B. aus Skandinavien oder aus Sibirien zur CO2-Einsparungen führen wird, darf aufgrund der Transportaufwendungen bezweifelt werden.

Klimagünstiger ist eine Holzverstromung lediglich vorort. Hiesige Kohlekraftwerke verfügen nur über einen Wirkungsgrad von rund 38 %. Anfallende Wärme kann oft nicht genutzt werden. Die Leitungsverluste beim Stromtransport nach Deutschland sind sicherlich geringer als die Transportaufwendungen der Biomasse in deutsche Kohlekraftwerke.

Sinnvoll kann eine Zufeuerung nur sein, wenn einheimische Biomassepellets zugefeuert werden. In der Prespektive wird die Zufeuerung aber nicht nur auf Holzpellets beschränkt bleiben.

Subventionen lehnen wir ab!

Quelle: tga-fachplaner.de und vdi-nachrichten.com

20.08.2011
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Biomeiler für Biogas- und zur Warmwassergewinnung

Biomeiler für Biogas- und zur Warmwassergewinnung

Biomeiler während der Schichtung
Biomeiler während der Schichtung © Biomeiler.at

Ein Biomeiler ist ein großer Komposthaufen, der aus Biomasse, z.B. Laub, Holzabfälle, Unterholz, Holzverschnitt besteht (Holzmeiler).

Angereichert mit Wasser und Kompostbakterien, klein gehäckselt und verdichtet produziert ein solcher Haufen viele Monate lang Energie in Form von Wärme und Biogas. Das, was übrig bleibt, kann als Dünger Verwendung finden.

Durch den Biomeiler, also durch das klein gehäckselte und wassergetränkte Biomaterial führt spiralförmig eine mehrere hundert Meter lange Kunststoffwasserleitung. Eingeleitet wird kaltes Wasser. Heraus kommt 60 °C heißes Wasser.

Biomeiler bieten sich daher für die Biogas- und Warmwassergewinnung an. Ein 80&bsp;m3 großer Holzmeiler besteht anfangs aus 40 t verdichtetem Hexelgut und 20 t Wasser. Ein solcher Biomeiler erzeugt Heißwasser, also Wärme bis zu 18 Monaten und spart so bis zu 4.000 l Heizöl.

Zudem erzeugt der Gärraum im Holzmeiller noch Biogas (Methan), welches wiederum bis zu 4.000 l Heizöl substituieren kann.

Die Rückstände des Komposthaufens, nach getaner Arbeit sind bester Dünger (Humus) für neue, nachwachsende Biomasse. Bei einer Verbrennung der Rückstände würden weitere 3.000 l Heizöl ersetzt werden können. Allerdings sollten der Humus besser als Dünger bzw. als Mulchschicht zur Bewässerung des Bodens verwendet werden.

Quelle und Video: biomeiler.at

Weitere Infos: native-power.de

05.08.2011
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Edelholz ist nicht gleich Edelholz

Edelholz ist nicht gleich Edelholz

Edelholzsetzling einer Kiribaum-Plantage in Deutschland
Edelholzsetzling einer Kiribaum-Plantage in Deutschland

Laut Wikipedia ist Edelholz Holz, welches sich durch eine schöne und ausdrucksvolle Farbgebung, markante Farbkontraste, interessante optimische Merkmale gegenüber anderem Holz auszeichnet.

Weitere Vorzüge können ein hohes/niedriges Gewicht, eine hohe Dichte, besondere Resistenzen gegen Schädlinge, seltenes Vorkommen oder eine hohe subjektive Wertschätzung sein. Edelhölzer werden bevorzugt bei Möbeln, Fahrzeugen und Booten verwendet.

Deim Kauf von Holz und vor allem Edelholz steht man der Anforderung gegenüber, sich nicht am Raubbau der Natur und schon gar am Abholzen der Regenwälder beteiligen zu wollen.

FSC-Logo

FSC-Logo
© FSC-Logo

Gerade bei Teak-Holz gibt es nicht nur große Qualitätsunterschiede, sondern auch Schwierigkeiten mit der Nachhaltigkeit. Oft werden Urwälder abgehölzt, um Teak-Holz-Plantagen zu schaffen. Firmensiegel, staatliche Siegel oder Zertifikate wie "Echtes Plantagenholz" sind im Grunde nichts wert und sagen nichts aus.

Das einzige Siegel, welchem Sie vertrauen können, ist das Siegel des Forrest Stewardship Council, kurz FSC.

Und hier finden Sie das richtige Holz für Ihre Terrasse oder als nachhaltiges Investment.

Schützen Sie die Regenwälder durch Edelholzplantagen in Deutschland

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Letzte Änderung: Donnerstag, 17.05.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart
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