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Die weltweite Betonherstellung ist für fünf Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Forscher der George Washington Universität wollen diesen Anteil nun reduzieren helfen, in dem Sie den Hauptbestandteil von Beton nämlich die Kalkherstellung verbessern.
Üblicherweise wird Kalk aus Kalkstein hergestellt. Dabei wird der Kalkstein (Kalziumkarbonat) auf 1.500 °C erhitzt, was einerseits viel Energie verbraucht (40 %) und andererseits entsteht neben Kalk auch Kohlendioxid (60 %).
Die Forscher haben ein Verfahren entwickelt, in dem Kalk CO2-frei per Sonnenenergie hergestellt wird. Sie mischen festes Kalziumkarbonat mit flüssigem Lithiumkarbonat, das zuvor bei 900 Grad geschmolzen wurde. Wird an dieses Gemisch eine Spannung angelegt, so findet eine Elektrolyse statt, bei das Kalziumoxid als fester Stoff aus der Schmelze ausfällt. Das gasförmige CO2 wird abgefangen.
Die bisher fossile Brennenergie der Heizöfen kommt nun über Linsen, die das gesamte Sprektrum des Sonnenlichts zum Erwärmen des Lithiumkarbonats nutzen.
Quelle: heise.de
Die Deutsche Telekom, die Energiekonzerne Eon und EnBW sowie der Hausgerätehersteller Miele arbeiten gemeinsam an einem Projekt namens Smart Connect.
Ziel von Smart Connect ist es, einen Standard zu etablieren, mit dem Haushaltsgeräte und Gebäudetechnik wie Heizung, Jalousien per Internet und Smarphone überwacht und gesteuert werden können. Das Konzept wird derzeit auf der IFA in Berlin vorgestellt.
Herzstück ist die Smart Connect Box im Haus eines Kunden, die unabhängig vom Telekommunikationsanbieter an jedem Breitband-Anschluss funktionieren soll.
Zielgruppe sind vor allem Hausbesitzer. Weitere Partnerschaften mit Energieversorgern, Hausgeräteabietern, Gebäudetechnik- und Sicherheitsunternehmen seien in Vorbereitung. Die Telekom will die Plattform Smart Connect ab Mitte 2012 in Deutschland offerieren.
Einerseits, da der deutsche Markt bereit und aufgeschlossener für derartige Lösungen sei, als beispielsweise andere europäische Länder. Andererseits ist es besser, selbst einen Standard zu definieren, als sich vom Mitbewerb treiben zu lassen.
Quelle: heise.de
Nachtrag:
Der Elektronikriese LG stellt — ebenfalls auf der IFA — per Apps fernsteuerbare Kühlschränke, Waschmaschinen und Backöfen vor.
Solarbeton gibt es.
Der von einer Studentin der TU München namens Barbara Graß konzipierte Solarbeton ist nur an Gebäudesüdseiten sinnvoll.
Dazu werden Plexiglasaugen mit Leichtbeton zu einer Wand vergossen. Die Augen schließen auf der Außenseite der Wand bündig ab. Auf der anderen Seite grenzt jedes Plexiglasauge an eine reflektierende Aluminiumfolie und nur im oberen Bereich an eine schwarze Absorberfolie.
Letzere kann die Wärme flach einfallender Sonnenstrahlen aufnehmen und über die Wand an den angrenzenden Raum abgeben.
Steht die Sonne steil, was sie für gewöhnlich in wärmeren Monaten auch macht, wird die Absorberfolie nicht beschienen und somit auch nicht aufgeheizt. Die Aluminiumfolie reflektiert die Sonnenstrahlen und hält die Wärme aus der Wand fern. Zusätzlich kann die Solarbetonwand von Wasserleitungen durchzogen werden, um überschüssige Wärme abzutransportieren und die Aufheizung angrenzender Räume zu verhindern.
Laut Glaß ist Solarbeton keine eigenständige Heizmethode, sondern lediglich eine klimaschonende Ergänzung.
Ein Bild und Quelle: beton-campus.de
Gerade in Entwickliungsländern liegen viele Plasteflaschen verstreut in Wald und Flur umher. Der taiwanesische Architekt Arthur Huang entwirft formschöne, helle und stabile Gebäude aus alten Plasteflaschen, die noch dazu schnell aufzubauen sind und eine optimale Ökobilanz aufweisen.
Die ärmere Variante der Plastehäuser steht in Dritte-Welt-Ländern wie Honduras, Nicaragua, Brasilien und Thailand. Dort gibt es bereits ein paar Hundert Häuser, die aus mit Sand gefüllten Flaschen bestehen.
Der zweite interessante Baustoff, der auch hizulande vemehrt Verwendung findet, sind aus Recyclingpapier und nachhaltig hergestellte Cellulosefasern. Cellulose ist günstiger als viele herkömmlichen Baumaterialien. Sie kann vielseitig, ohne Verschnitt und sogar in Lücken einfach verbaut werden. Cellulosefasern dämmen Wärme und Schall und helfen Gebäudesanierern die gesetzlichen Auflagen zur Wärmedämmung einzuhalten. Ein Umbau mit Cellulosefasern hat sich oft nach fünf Jahren amortisiert.
Quellen:
Häuser aus Plastikflaschen
Cellulosefasern – eine umweltfreundliche Wärmedämmung
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