Zur Zeit wird gefiltert nach: Ökostrom
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Was viele nicht wissen: Windenergie ist die am längsten geförderte regenerative Energie in Deutschland. Damit das auch so bleibt, ist es an der Zeit, den Fördertopf zu sichern und den Verbraucher durch Einführung neuer Begriffe zu verwirren. Denn wer verwirrt ist, denkt nicht.
So haben sich kluge Bürokraten überlegt, dass Windradbetreiber ihren Strom doch an der Strombörse in Leipzig verkaufen könnten. Und so könnten sie mit Ihren Windräder am Strommarkt teilnehmen und nicht einfach nur ihren Strom produzieren und eine feste Vergütung pro Kilowattstunde erhalten. Bisher war es egal, ob der Strom eingespeist werden konnte und jemand ihn brauchte oder nicht. Die bloße Produktion reichte.
Mit dem neuen System funktioniert nun das Ganze unter Marktbedingungen, so wie ein Markt im Sozialismus eben funktioniert. Der Windparkbetreiber verkauft seinen mühevoll produzierten Strom an der Strombörse (oder auch nicht). Aber er versucht es. Falls er den Strom verkaufen kann, erhält er die Differenz zur bisherigen Festvergütung als Marktprämie. Kann er seinen Windstrom nicht verkaufen, gibt es auch die Marktprämie, die in diesem Fall der bisherigen Festvergütung entspricht. An dieser Stelle hat sich das System noch nicht geändert, da der Windparkbetreiber das gleiche Geld wie vorher erhält, egel ob der Strom gebraucht wird oder nicht.
Und weil Kapitalismus so anstrengend ist, gibt es eine Managementprämie oben drauf. Toll nicht?

"Deutscher Ökostrom ist billiger als französischer Atomstrom" ist eine interessante Aussage, die relativ dicht an der Wahrheit ist. Fakt ist nicht nur ein Waschmittel, sondern auch dass der an der Deutschen Strombörse in Leipzig gehandelte Strom den siebsten Monat in Folge günstiger als französischer Strom ist.
Da hierzulande der Ökostromanteil sehr hoch ist und bei unseren französischen Nachbarn der Atomstrom mit einem 74-prozentigen Anteil dominiert, kann man sich sicher zu dieser provokanten Aussage hinreißen lassen.
Konkret ist es so, dass der durchschnittliche Tagespreis (Base-Load) im April 2012 in Deutschland 4,357 Cent pro Kilowattstunde (kWh), in Frankreich aber 4,492 Cent pro kWh kostete. Spitzenlaststrom kostete in Deutschland durchschnittlich 5,139 Cent/kWh und in Frankreich 5,441 Cent/kWh. Das sind über drei Prozent beim Grundlaststrom und knapp sechs Prozent beim Spitzenlaststrom mehr in Frankreich.
Hintergrund ist, dass die Atomstromlobby gern behauptet, dass Ökostrom teurer als Atomstrom ist. Auf den ersten Blick betrachtet, mag das auch stimmen. Denn die Entsorgungskosten für Atommüll zahlen nicht die Kraftwerksbetreiber, sondern wir Steuerzahler. Ökostrom muss nicht entsorgt werden, maximal die Flügel der Windräder und standardmäßig mit EU-Ausnahmegenehmigung konterminierte Photovoltaikelemente. Aber für diese Entsorgungskosten sind der jeweiligen Anlagenbetreiber verantwortlich.
Quelle: heise.de

Die Einführung von Elektromotoren in PKWs kommt nicht so recht vom Fleck. Zwar gibt es fast täglich Meldungen über neue Elektrotankstellen, aber der Verkauf und die Nutzung von Elektrofahrzeugen läuft nur schleppend an.
Die deuten Autobauer sehen den Bereich auch gerade sehr optimistisch. Sie setzen viel mehr auf weitere Verbrauchsreduzierungen, da auch die Autokunden den Elektroantrieben als alleinige Antriebsart skeptisch gegenüber stehen. Experten meinen, dass die Vielfalt der Kombinationen eher dazu verleitet, nicht umzusteigen. Denn als Autokäufer können Sie nicht nur entscheiden, ob ein Benzin-/Dieselauto oder ein reines Elektroauto wünschen, sondern auch diverse Kombinationen, die da heißen: Mild-, Voll- oder Plug-in-Hybriden.
Unsere französischen Nachbarn setzen indes stärker auf die Einführung der Elektroautos, allen voran Renault und neuerdings auch Citroen. So war vor kurzem zu lesen, dass die Renault Foundation 20 Studenten im Bachelor-Studium einlädt, als Werkstudenten einen Abschluss für „Elektroautos und Elektromobilität“ zu erwerben. Über Citroen war zu lesen, dass der Automobilbauer nun auch ins E-Car-Sharing einsteigen will.
Das heißt nicht, dass die deutschen Autobauer schlafen, denn jüngst wurde ein Elektro-Skoda auf der Prager Burg gesichtet ...
Quelle: http://www.verkehrslage.de/comeback-des-benzinmotors/13980

Mehr Stromertrrag kann auch durch dreidimensional angeordnete Photovoltaikmodule erzielt werden. Das haben Forscher des MIT herausgefunden, die PV-Zellen in einem Würfel sowie in zwei verschiedenen Türmen in einem senkrechten Zickzackmuster angebracht hatten.
Sicher sind die Installationskosten zunächst höher. Aber durch einen höheren Ertrag in den Morgen- und Abendstunden sowie im Winter wird dieser anfängliche Mehraufwand schnell ausgeglichen. Zudem eignen sich derartige Installationen besser in regeion, in denen die Energie dringend benötigt wird - also fernab des Äquators. Zudem wird die Stromproduktion kontiniuierlicher und somit auch berechenbarere.
Die Forscher konnten Leistungssteigerungen gegenüber flachen PV-Installationen auf das Doppelte bis zum Zwanzigfachen verzeichnen. Gerade die großen Leistungssteigerungen sind vor allem bei ungünstigen Sonnenständen sowie bei Schatten/Wolken zu verzeichnen.
Quelle: golem.de
Photovoltaik-Rechner mit aktueller EEG-Einspeisevergütung
Lohnt sich Photovoltaik auch noch nach der Kürzung der Einspeisevergütung? Individuelle Antworten gibt der neue Photovoltaik-Rechner vom Solaranlagen-Portal. Interessierte an einer Photovoltaik-Anlage können so schnell und unkompliziert prüfen, ob sich eine Investition unter Berücksichtigung der Dachfläche, Dachneigung und regionaler Strahlungsintensität lohnt.
Das Solaranlagen-Portal stellt mit dem Photovoltaik-Rechner seinen Nutzern ein neues Feature zur Verfügung. Mit dem neuen Rechner ist es auch Laien möglich, sich ein ungefähres Bild von den Investitionskosten und dem Stromertrag einer Photovoltaik-Anlage zu machen und somit die Entscheidung für eine Installation zu erleichtern. Zur Berechnung des Solarertrags sind im Photovoltaik-Rechner nur wenige Angaben wie Postleitzahl, Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage, Art und Größe der Dachfläche sowie gegebenenfalls die Dachausrichtung und Dachneigung nötig. Im Ergebnis werden neun relevante Kennzahlen ermittelt, die aufeinander aufbauen und so einen ersten Eindruck über die Wirtschaftlichkeit der Investition in eine Photovoltaik-Anlage vermitteln.
Grundlage für die Errechnung der Nennleistung ist für den Photovoltaik-Rechner die Größe und Art der Dach- oder Freifläche. Auf Basis von durch die Branchenzeitschrift Photon ermittelten durchschnittlichen Anlagenkosten werden die notwendige Investition berechnet. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Berechnung ist die Sonneneinstrahlung vor Ort. Anhand der Postleitzahl wird dieser Wert vom Photovoltaik-Rechner ermittelt. Zugrunde liegen hier die Daten des European Commision Joint Research Centre (PVGIS 4). Der tatsächlich erzielte Stromertrag ist dann von mehreren Faktoren abhängig. Unter anderem Dachausrichtung und -neigung, sowie installierbare Nennleistung und Sonneneinstrahlung werden bei der Berechnung zu Grunde gelegt. Die jährliche Einspeisevergütung berechnet der Photovoltaik-Rechner auf Basis der jeweils zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme aktuell gültigen Vergütungssätze.
Das Ergebnis des Photovoltaik-Rechners soll den Nutzern eine Vorstellung davon geben wie die Anlage dimensioniert werden kann und welche Erträge und welche Kosten im Durchschnitt zu erwarten sind. Die Nutzung des Photovoltaik-Rechners ersetzt allerdings keine fachliche Beratung und ein individuelles Angebot eines seriösen Photovoltaik-Anbieters. Interessierten Webseitenbetreibern bietet das Solaranlagen-Portal den Photovoltaik-Rechner auch zur kostenfreien Einbindung auf ihren Portalen an.
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