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"Deutscher Ökostrom ist billiger als französischer Atomstrom" ist eine interessante Aussage, die relativ dicht an der Wahrheit ist. Fakt ist nicht nur ein Waschmittel, sondern auch dass der an der Deutschen Strombörse in Leipzig gehandelte Strom den siebsten Monat in Folge günstiger als französischer Strom ist.
Da hierzulande der Ökostromanteil sehr hoch ist und bei unseren französischen Nachbarn der Atomstrom mit einem 74-prozentigen Anteil dominiert, kann man sich sicher zu dieser provokanten Aussage hinreißen lassen.
Konkret ist es so, dass der durchschnittliche Tagespreis (Base-Load) im April 2012 in Deutschland 4,357 Cent pro Kilowattstunde (kWh), in Frankreich aber 4,492 Cent pro kWh kostete. Spitzenlaststrom kostete in Deutschland durchschnittlich 5,139 Cent/kWh und in Frankreich 5,441 Cent/kWh. Das sind über drei Prozent beim Grundlaststrom und knapp sechs Prozent beim Spitzenlaststrom mehr in Frankreich.
Hintergrund ist, dass die Atomstromlobby gern behauptet, dass Ökostrom teurer als Atomstrom ist. Auf den ersten Blick betrachtet, mag das auch stimmen. Denn die Entsorgungskosten für Atommüll zahlen nicht die Kraftwerksbetreiber, sondern wir Steuerzahler. Ökostrom muss nicht entsorgt werden, maximal die Flügel der Windräder und standardmäßig mit EU-Ausnahmegenehmigung konterminierte Photovoltaikelemente. Aber für diese Entsorgungskosten sind der jeweiligen Anlagenbetreiber verantwortlich.
Quelle: heise.de
Selbstreinigendes Glas, z.B. für Photovoltaik oder Solarthermie-Module, haben Forscher des MIT entwickelt. An für sich ist eine derartige Meldung nichts neues, da jedes Jahr derartige Meldungen auftauchen. Skepsis ist daher auch hier angebracht.
Die zum Patent angemeldete Technik nutzt Nanotechnologie. Ähnlich wie bei der Chipherstellung wird das Glas zunächst mit mehreren hauchdünnen Lagen beschichtet. Anschließend wird ein Gittermuster projiziert. Nun werden die Schichten sukzessive weggeätzt, bis nur schließlich die gewünschten Zapfen übrig bleiben. Diese Oberflächenstruktur verleihe lt. den MIT-Forschern dem Glas seine besonderen Eigenschaften.
Eine derartige Selbstreinigung könne den durch Schmutz verursachten Leistungsverlust von Solarmodulen, der schon mal bis zu 40 Prozent betragen kann, stark reduzieren.
Quelle: golem.de

Hausbesitzer in Hessen können im Internet nachschauen, wo sich Anlagen für Photovoltaik und Solarthermie lohnen. Laut Umweltministerium sind 32 Kommunen im größten Solardachkataster Deutschlands erfasst.
www.solardach.hessen.de zeigt nicht nur die Eignung für Solarstrom bzw. Sonnenwärme mit Hilfe der Dachfarbe an. Per Mausklick ist die Größe der geeigneten Dachfläche zu erkennen und zu erfahren, welcher Modultyp empfehlenswert ist. Zudem erfahren Sie, wie hoch der Energieertrag sein könnte und wie viel Kohlendioxid das spart. Allerdings sind dies Überschlagswerte, aber für einen ersten Eindruck ausreichend.
Vorgestern wurde zudem ein Prototyp eines Globalen Atlas für Solar- und Windenergie in London vorgestellt, welcher auch von Deutschland angeregt und mit deutscher Beteiligung entwickelt wird. Der Globale Atlas verbinde existierende Datenbanken zu Solar- und Windpotentialen aus der ganzen Welt und stelle sie in einem frei verfügbaren Internetportal zur Verfügung - allerdings war die Adresse bisher nicht herauszubekommen...
Quelle: fr-online.de und photovoltaik-guide.de

Mit Milk the Sun wurde ein Portal eröffnet, welches sich zum Ziel gesetzt hat, Investoren und Bereitsteller von Dachflächen zusammenzubringen, um Sonnenenergie zu nutzen. Zudem sollen sich Projektentwickler und Betreiber von Bestandsanlagen ebenfalls mit einklinken.
Die neue Plattform ging Ende März ans Netz. Das Team von Milk the Sun bringt seine Kontakte zu Versicherungen, Banken, technischen, kaufmännischen und juristischen Dienstleistern ein. Es bündelt Expertisen und Kompetenzen rund um das Thema Photovoltaik.
Grundziel von Milk the Sun bleibt, den PV-Markt dynamischer zu gestalten, zeitaufwendige und kostenintensive Hürden zu überwinden, um einen Beitrag zum Ausbau der Solarenergie zu leisten.
Quelle: solarserver.de

Mehr Stromertrrag kann auch durch dreidimensional angeordnete Photovoltaikmodule erzielt werden. Das haben Forscher des MIT herausgefunden, die PV-Zellen in einem Würfel sowie in zwei verschiedenen Türmen in einem senkrechten Zickzackmuster angebracht hatten.
Sicher sind die Installationskosten zunächst höher. Aber durch einen höheren Ertrag in den Morgen- und Abendstunden sowie im Winter wird dieser anfängliche Mehraufwand schnell ausgeglichen. Zudem eignen sich derartige Installationen besser in regeion, in denen die Energie dringend benötigt wird - also fernab des Äquators. Zudem wird die Stromproduktion kontiniuierlicher und somit auch berechenbarere.
Die Forscher konnten Leistungssteigerungen gegenüber flachen PV-Installationen auf das Doppelte bis zum Zwanzigfachen verzeichnen. Gerade die großen Leistungssteigerungen sind vor allem bei ungünstigen Sonnenständen sowie bei Schatten/Wolken zu verzeichnen.
Quelle: golem.de
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