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Ein Ausleitkraftwerk ist eine Form eines Wasserkraftwerks, bei nur ein kleiner Teil des Flusswasser zur Stromerzeugung genutzt wird.
Dabei wird Wasser ausgeleitet, meist aus einem größerem Fließgewässer, wie einem Fluss. Im weiteren Flusslauf hinter der Wasserausleitung befindet sich ein Wehr. Die Ausleitung arbeitet wie ein Laufwasserkraftwerk, produziert also Strom aus der Fließenergie des fließenden Wassers. Aufgrund des im Flusslauf nach der Ausleitung befindlichen Wehrs vergrößert sich die Unterschied zwischen den Wasserspiegeln an der Ausleitungsstelle und nach dem Laufwasserkraftwerk. Je größer hier der Unterschied ist, um so mehr Strom kann erzeugt werden.
Später wird das ausgeleitete Wasser dem ursprünglichen Fluss wieder zugeführt, um den weiteren Flusslauf nicht zu beeinträchtigen.
Der Energiekonzern Vattenfall plant über 1,4 Milliarden Euro überwiegend zur Modernisierung von älteren Wasserkraftwerken sowie zum Ausbau des Netzes in Schweden zu investieren.
Allerdings macht Vattenfall dies nicht ohne Eigennutz, da sonst ein Großteil der älteren Wasserkraftanlagen in den nächsten Jahren hätte abgeschaltet werden müssen.
Der Anteil der Wasserkraft bei Stromerzeugung liegt bei Vattenfall bei rund 20 Prozent und in Schweden bei über 40 Prozent.
Quelle: exportinitiative.de
Das Wasserkraftwerk Urrá befindet sich im Nordwesten Kolumbiens. Konstruktion, Bau und Inbetriebnahme verschlangen 1,2 Milliarden US-$. Doch das ist nicht der Gesamtpreis für die Nutzung der Wasserkraft bezahlt werden sollte. Die Wasserkraftwerksbetreiber zerstörten innerhalb weniger Jahre 140 Quadratkilometern Tropenwald inkl. Flora und Fauna.
Darüberhinaus kam die Fluss-Schifffahrt für immer zum Erliegen. Sümpfe und Feuchtgebiete gerieten in die Hände von skrupelosen Geschäftemachern, die u.a. Ölpalmen pflanzten. Für sich betrachtet ist das sicher positiv.
Die Nebenflüsse des Río Sinú änderten ihren Lauf aufgrund des Wasserschwunds im Hauptfluss. Entlang der Nebenflüsse erhöhte sich die Bodenerosion rapide. Fruchtbares Land wurde weggeschwemmt. Sümpfe trockneten aus. Viele Vogelarten verloren ihre Nistplätze oder starben infolge des Verschwindens ihrer Nahrungsquellen. Die ehemals heimischen Zugschmetterlinge hat auch niemand mehr gesehen.
Widerstand ist lebensgefährlich. Friedlicher Protest kostete bereits mehrere indigene Anführer das Leben.
Doch das ist noch nicht alles: Wasserkraftwerk Urrá 2 steht in den Startlöchern...
Quelle: blickpunkt-lateinamerika.de
Österreich ist eigenen Aussagen zufolge das Wasserkraftland Nummer 1. Viele Österreichische Unternehmen exportieren ihr Wissen und ihre Erfahrungen in andere Länder, z.B. nach Brasilien, was durch einige wasserreiche Flüsse geprägt ist.
Dabei dürfen sich die Wasserkraftwissen-Exporteuere nicht den sozialen Problemen durch verstärkte Nutzung der Wasserkraft verschließen. Aber auch in Österreich selbst gibt es einiges zu tun und zu beachten.
Derzeit stehen rund 3.900 Wasserkraftwerke an Gewässern des Alpenlandes. Laut einer Studie sind etwa 60 große und mittlere Wasserkraftwerke geplant, von den kleineren Wasserturbinen ganz zu schweigen. Nicht wenige Anlagen befinden sich in Naturschutzgebieten und ähnlichen Zonen. Auch hier ist ein Kompromis zwischen Naturschutz und Energieabdeckung zu finden. Trotz steigendem Ausbau der Wasserkraft sinkt der prozentuale Anteil der Wasserkraft jedoch immer weiter, da der Energieverbrauch stärker steigt. Der Atomausstieg bedarf aber alternativer Energiegewinnung. Dabei spielt neben Fotovoltaik und Windkraft auch die Wasserkraft eine Rolle. Schließlich ist sie der Energieträger mit längsten Tradition.
Die Video-DVD geht auf viele Aspekte ein.
Quelle: sonnenseite.com

Wer nach HAB bei Google sucht, findet die HAB Hallen- und Anlagenbau GmbH, die kundenspezifische Gewerbebauten von der Planung über Fertigung, Bau und Montage bis zum kostenoptimierten Facility-Management entwickelt. Neuerdings versucht sich die HAB aber auch in Wellenkraft.
Konkret soll aus Meereswellen durch schwimmende Generatoren Strom gewonnen werden. Das gestartete Projekt hat ein Volumen von 242.000 Euro und umfasst die Entwicklung eines Meereswellen-Schwimmer-Generators.
Dieser Stromgenerator ist Teil eines modular aufgebauten Systems, in dem durch Schwimmer die Hubbewegungen der Wellen abgetastet werden. Mit Hilfe einer mechanischen Übertragungseinheit wird das Auf und Ab der Wellen in eine Drehbewegung umgewandelt, die den Generator zwecks Stromerzeugung antreibt.
Quelle: energie-experten.org
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