Solarbeton gibt es.
Der von einer Studentin der TU München namens Barbara Graß konzipierte Solarbeton ist nur an Gebäudesüdseiten sinnvoll.
Dazu werden Plexiglasaugen mit Leichtbeton zu einer Wand vergossen. Die Augen schließen auf der Außenseite der Wand bündig ab. Auf der anderen Seite grenzt jedes Plexiglasauge an eine reflektierende Aluminiumfolie und nur im oberen Bereich an eine schwarze Absorberfolie.
Letzere kann die Wärme flach einfallender Sonnenstrahlen aufnehmen und über die Wand an den angrenzenden Raum abgeben.
Steht die Sonne steil, was sie für gewöhnlich in wärmeren Monaten auch macht, wird die Absorberfolie nicht beschienen und somit auch nicht aufgeheizt. Die Aluminiumfolie reflektiert die Sonnenstrahlen und hält die Wärme aus der Wand fern. Zusätzlich kann die Solarbetonwand von Wasserleitungen durchzogen werden, um überschüssige Wärme abzutransportieren und die Aufheizung angrenzender Räume zu verhindern.
Laut Glaß ist Solarbeton keine eigenständige Heizmethode, sondern lediglich eine klimaschonende Ergänzung.
Ein Bild und Quelle: beton-campus.de
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