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Null-Strom-Weblog, Webtagebuch zu alternativen Energien, Nachhaltigkeit und Klimaschutz

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18.05.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Betonherstellung ist für 5 % des CO2-Ausstoßes verantwortlich

Betonherstellung ist für 5 % des CO2-Ausstoßes verantwortlich

Die weltweite Betonherstellung ist für fünf Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Forscher der George Washington Universität wollen diesen Anteil nun reduzieren helfen, in dem Sie den Hauptbestandteil von Beton nämlich die Kalkherstellung verbessern.

Üblicherweise wird Kalk aus Kalkstein hergestellt. Dabei wird der Kalkstein (Kalziumkarbonat) auf 1.500 °C erhitzt, was einerseits viel Energie verbraucht (40 %) und andererseits entsteht neben Kalk auch Kohlendioxid (60 %).

Die Forscher haben ein Verfahren entwickelt, in dem Kalk CO2-frei per Sonnenenergie hergestellt wird. Sie mischen festes Kalziumkarbonat mit flüssigem Lithiumkarbonat, das zuvor bei 900 Grad geschmolzen wurde. Wird an dieses Gemisch eine Spannung angelegt, so findet eine Elektrolyse statt, bei das Kalziumoxid als fester Stoff aus der Schmelze ausfällt. Das gasförmige CO2 wird abgefangen.

Die bisher fossile Brennenergie der Heizöfen kommt nun über Linsen, die das gesamte Sprektrum des Sonnenlichts zum Erwärmen des Lithiumkarbonats nutzen.

Quelle: heise.de

14.11.2011
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Methan, Lachgas und Kohlendioxid

Methan, Lachgas und Kohlendioxid

Bei der Landwirtschaft und Tierhaltung sind es vor allem die Treibhausgase Methan (CH4) und Lachgas (N2O), die zur globalen Erwärmung beitragen. Beide Treibhausgase verstärken den Treibhauseffekt wesentlich mehr als Kohlendioxid (CO2).

Bei Lachgas liegt dieser Verstärkungsfaktor bei 310. Also eine Tonne Lachgas hat die klimaschädliche Wirkung von 310 Tonnen Kohlendioxid. Der Verstärkungsfaktor von Methan liegt bei 21.

Wie das WWF-Dokument weiter mitteilt, sind aber nicht nur die Landwirtschaft und Massentierhaltung die alleinigen Verursacher von Methan und Lachgas, wohl aber die die größten. Eine Milchkuh inkl. Wirtschaftsdünger erzeugt pro Jahr in Kohlendioxidäquivalenten genauso viel wie ein Auto für 24.000 km Fahrleistung ausstößt. Massentierhaltung ist demnach wesentlich klimaschädlicher als Weidewirtschaft.

"Ein Hektar gedüngter landwirtschaftlicher Nutzfläche emittiert pro Jahr etwa 1,3 Tonnen CO2-Äquivalent. Dies entspricht einer jährlichen Fahrleistung von etwa 10.000 km" so das Dokument weiter.

Mineraldünger ist veruracht die Hälfte der Lachgasemisionen in Deutschland. Umgerechnet werden jährlich durch die deutsche Landwirtschaft aufgrund von Methan und Lachgas ca. 64,6 Mio. Tonnen Kohlendioxidäquivalente freigesetzt.

Das größte Klimaschutzpotenzial bei der Tierhaltung ist die anaerobe Vergärung von tierischen Exkrementen in Biogasanlagen. So könnten die Methan- und Lachgasemissionen fast vollständig vermieden werden.

Quelle: wwf.de

09.10.2011
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Rauchgas und Kosmetika

Rauchgas und Kosmetika

Die Mainova AG und Umweltwissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen arbeiten an einem neuartigen Verfahren, welches den Kohlendioxidausstoß von Kraftwerken verringern soll. Dazu sollen Algen verwendet werden.

Zuerst soll untersucht werden, welche der drei Algenkulturen das Rauchgas am besten verwertet. Dazu wird das entschwefelte Rauchgas in das Versuchsbecken mit den Algenkulturen geleitet. Diese binden das Kohlendioxid dank Photosynthese. Das Verfahren nennt sich dann Carbon Capture and Conversion (CCC).

Die 80-Quadratmeter-große Algenzuchtstation wird auf dem Kraftwerkdach des Frankfurter Heizkraftwerks West entstehen. Mit mehr als 800 kg Algen pro Jahr könnten dem Rauchgas 1,6 Tonnen CO2 entzogen werden.

Wen es zu eng im Algenbecken wird, werden die Mikroorganismen geernet. Geprüft wird neben der Verheizung auch, die Algen an die chemische Industrie zu verkaufen. Hierbei ist der hohe Lipid-Anteil der Grünpflanzen ein wichtiges Ausgangsprodukt, z.B. für Kosmetika.

Quelle: rhein-main.business-on.de

29.07.2011
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CO2-Wäsche fürs Klima

CO2-Wäsche fürs Klima

Die beiden Maschinenbauingenieure der ETH Zürich Jan André Wurzbacher und Christoph Gebald wollen CO2 aus normaler Luft filtern. Ab 2012 soll mit Hilfe einer Pilotanlage das Klima verbessert werden.

Die Anlage fängt das CO2 über Filter ein. Sind die Filter voll, wird das CO2 ausgewaschen und die Filter können erneut verwendet werden. Ähnliche Verfahren scheiterten bisher an den Kosten für das Herauslösen des CO2 aus den Filtern.

Kritiker und eine Anfang Mai vorgestellte Studie der American Physical Society bezweifeln allerdings die Massenwirksamkeit des Verfahrens. Jedoch in Nischenbereichen sind rentable Anwendungsfälle der CO2-Wäsche denkbar. Ähnliche Anlagen werden beispielsweise in U-Booten zur Luftreinigung eingesetzt.

Vorteile dieses Verfahrens sind, dass einerseits das Herauslösen des CO2 bereits bei Temperaturen unter 100 °C, also mit Abwärme bzw. Solarwärme erfolgen kann. Die CO2-Gewinnung kann z.B. in Nähe von Treibhäusern, um das Pflanzenwachstum zu verbessern, und von Endlagerstätten erfolgen. Ein Antransport und somit weitere Kosten würden sich so erübrigen.

Wesentlich billiger und effizienter wäre es aber, das CO2 gleich am Kraftwerksschlot zu filtern (ca. ein Siebtel der Kosten).

Eine CO2-Waschanlage, die die durchschnittliche jährliche CO2-Emission eines Mitteleuropäers filtere, würde ca. 3 Meter hoch sein und eine Grundfläche von fünf bis zehn Quadratmetern erfordern.

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Letzte Änderung: Donnerstag, 17.05.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart
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