Zur Zeit wird gefiltert nach: laufwasserkraftwerk
Filter zurücksetzen
Ein Ausleitkraftwerk ist eine Form eines Wasserkraftwerks, bei nur ein kleiner Teil des Flusswasser zur Stromerzeugung genutzt wird.
Dabei wird Wasser ausgeleitet, meist aus einem größerem Fließgewässer, wie einem Fluss. Im weiteren Flusslauf hinter der Wasserausleitung befindet sich ein Wehr. Die Ausleitung arbeitet wie ein Laufwasserkraftwerk, produziert also Strom aus der Fließenergie des fließenden Wassers. Aufgrund des im Flusslauf nach der Ausleitung befindlichen Wehrs vergrößert sich die Unterschied zwischen den Wasserspiegeln an der Ausleitungsstelle und nach dem Laufwasserkraftwerk. Je größer hier der Unterschied ist, um so mehr Strom kann erzeugt werden.
Später wird das ausgeleitete Wasser dem ursprünglichen Fluss wieder zugeführt, um den weiteren Flusslauf nicht zu beeinträchtigen.
Ein Schweizer Professor der TU München stellte ein neues Konzept für umweltfreundliche Kleinwasserkraftwerke vor: Schachtkraftwerke.
Schachtkraftwerke haben seinen Aussagen zufolge mehrere Vorteile.
Das Konzept Schachtkraftwerk ist eine Idee des Schweizer Wissenschafters Peter Rutschmann. Er ist als Professor an der TU München tätig. Erste Testanlagen will man in den nächsten Jahren erst bauen.
Quelle: workzeitung.ch

Die Münchner Stadtwerke haben vor kurzem ein Wasserkraftwerk eingeweiht, welches sich einer Wasserkraftschnecke bedient.
Zwischen den Schraubenflächen der drei Schneckengänge fließt das Wasser kontinuierlich von oben nach unten. Es versetzt durch sein Eigengewicht die Schnecke in eine Drehbewegung, welche einen Stromgenerator antreibt.
Gegenüber Wasserturbinen sollen Wasserkraftschnecken Fischwanderung flussabwärts ermöglichen. Flussaufwärts müssen Fische per Fischtreppe oder ähnlichen Verfahren nachwievor wandern. Zudem passieren Treibgut und Sedimente leichter die Schnecke.
Technische Daten in Kurzform:
Siehe auch Animation Hydrodinamische Wasserkraftschnecke Spaans Babcock
Quelle: windkraft-journal.de
Eine Schweizer Genossenschaft bietet eine ökologische Form von Wasserkraftwerken an, die ohne Fischtreppe auskommt.
Herkömmliche Laufwasserkraftwerke haben aus ökologischen Gründen eine Fischtreppe, über die Fisch stromauf- und stromabwärts wandern können. Das von den Schweizern entwickelte Wasserwirbelkraftwerk kommt gänzlich ohne Fischtreppe aus, da die Fische durch das Wasserwirbelkraftwerk wandern können - in beiden Richtungen.
Ein Wasserwirbelkraftwerk ist sehr robust, einfach und wartungsarm. Die Konstruktion eines Wasserwirbelkraftwerkes kann aus Stahl, Holz, Beton und Gambionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) bestehen. Die Generatoren der Wasserkraftanlage befinden sich unterirdisch. Auch dadurch können sich Wasserwirbelkraftwerke recht gut in Naturlandschaften einpassen.
Hintergrund der Entwicklung der Wasserwirbeltrechnik ist ein Schweizer Gesetz zur Flussrenaturierung. Dieser Anforderung tragen Wasserwirbelkraftwerke Rechnung.
Eine wirtschaftlicher Betrieb bereits ab 1.000 Liter Wasser pro Minute sowie ab einem Gefälle von 0,7 Metern möglich. Der Fluss, in dem das Wasserwirbelkraftwerk etabliert wird, wird nicht gestaut.
Durch das Wasserwirbelkraftwerk können bis zu 5 herkömmliche Fischtreppen ersetzt werden.
Die Ökostromproduktion pro Wasserwirbelkraftwerk bewegt sich jährlich zwischen 50.000 und 500.000 kWh. Der Wirkungsgrad eines Wasserwirbelkraftwerks liegt bei rund 42 % (Atomkraftwerke haben im Vergleich nur 33 %).
Aufgrund der 100%igen Durchgängigkeit wird die Biodiversität und der genetische Austausch im Fluss gefördert. Fischwanderungen sind Dank des langsam drehendem Rotors (nur 16 – 22 Umdrehungen pro Minute) gut möglich. Zudem reichern die Wasserwirbel das Flusswasser mit Sauerstoff an.
Renaturierungsvorhaben von kanalisierten und verbauten Flussabschnitten, z.B. mit mehreren Staustufen, sind bevorzugte Anwendungsfälle.

Die Zeitschrift Nature Geoscience veröffentlichte kürzlich eine Studie über Treibhausgasemissionen durch Stauseen. Die Untersuchungen fanden unter Leitung von Jonathan Cole (Columbia Universität New York) statt und helfen wenig weiter.
Die Emissionen von Treibhausgasen in den gemäßigten Klimazonen fallen demnach geringer aus als ursprünglich erwartet. Demnach sind Stauseen in tropischen Gebieten wahre Klimakiller.
Der Standort eines Wasserkraftwerks samt Stausee ist demnach entscheidend, ob sich dieses positiv oder negativ auf die Klimabilanz auswirkt. Viele Fragen bleiben hingegen unbeantwortet, so dass die Studie wenig weiterhilft.
Cole untersuchte nur Speicherwasserkraftwerke. Es gibt jedoch noch andere Formen von Wasserkraftwerken, z.B. Gezeitenkraftwerke und Laufwasserkraftwerke. Sie kommen ohne zusätzlich gestautes Wasser aus.
Zur Studie passt, dass andere Speicherwasserkraftwerkgegner die Verteibung indigener Völker anführen, die bei genauer Betrachtung allenfalls eine Lebensraumbeschneidung darstellen kann.
Quellen: www.klimaretter.info und www.gfbv.de
Infos, Details, Anbieter zu Null-Strom-Weblog, Webtagebuch zu alternativen Energien, Nachhaltigkeit und Klimaschutz in:
Themen: Stromgewinnung, Biogas-Erzeugung, Wasserkraft-Anlage, Solarzellen, Solarstrom, Blockheizkraftwerk, Windrad, 0-Strom-Blog, Erneuerbare Energien, nachhaltige Geldanlagen, grüne Investments, Energiesparen, Wassersparen, Umweltschutz, Ökologisches Bauen, Windkraft, Wasserkraft, Solarkraft, Sonnenenergie, Windenergie, Wasserenergie, Geothermie, Erdwärme, Solarthermie, Kraftwerke, Ökostrom, Naturstrom, Nachhaltigkeit, Regenerative Energieträger, Alternative Energien, Elektroautos, Elektromobilität, Klimaschutz, Klimakiller, Biogas, Biomasse, Rapsöl, Biosprit, 0-STROM, 0-STROM-Blog.