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Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sowie die Offshore-Windkraftbetreiber planen eine Leitstelle zur Notfallrettung.
Denn mit dem Ausbau von Offshore-Windräder wächst die Gefahr von Unfällen der Wartungskräfte und Sabotageakten an den Windparks und Umspannstationen.
Quelle: abendblatt.de

Das neue getriebelose 6-MW-Windrad von Siemens wird derzeit in Dänemark und später in den USA getestet.
Es soll robuster und leichter als Windräder gleicher Leistung sein. Gerade die Wartungsarmut ist für die Offshore-Windparks von großer Bedeutung, da die Wartungskosten leicht das Zehnfache wie bei Landwindrädern betragen können.
Quelle: siemens.com
Aufgrund fehlender Stromleitungen werden Windparks immer häufiger abgeschaltet. Laut einer Studie gingen dadurch bis zu 150 Millionen Kilowattstunden Windstrom in 2010 verloren. D.h. während in 2010 an 107 Tagen eingegriffen werden musste, waren es in 2009 nur 65 Tage.
Quelle: handelsblatt.com

Eine Studie des Multi-Technologiekonzerns 3M und der Universität von Illinois, U.S.A. untersuchte die Auswirkungen von Witterung, insbesondere Regen und Sand auf die Effizienz von Windrädern.
Durch Sand und Regentropfen kann sich die Energieproduktion eines Windrad jährlich um über 20% reduzieren. Die Reparatur der Erosionsschäden an den Rotorblättern der Windkraftanlagen ist jedoch mit hohen Kosten verbunden.
Neben der Windkraftanlagengröße sind der Standort und die dortige Witterung von großer Bedeutung. Vor Küsten und in Wüsten ist die Erosion am stärksten.
Die Firma 3M hat daher einen speziellen Schutz entwickelt, der den Rotorblätteroberflächen einen zwei- bis dreifach längeren Schutz bietet als bisherige Beschichtungen. Damit lässt sich der Ertrag von Windkraftanlagen um bis zu 100.000 Euro pro Jahr steigern. Die Kosten einer einmaligen Beschichtung liegen pro Windrad unter 1.000 Euro.
Quelle: agrarheute.com

In ersten Halbjahr 2011 wurden weltweit Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von 18,4 GW errichtet (15 % mehr als im ersten Quartal 2010).
Die Rangliste der installierten Windenergie-Gesamtleistungen sind nun so lt. WWEA aus:
1. China [52,8 GW]
2. USA [42,4 GW]
3. Deutschland [28,0 GW]
4. Spanien [21,2 GW]
5. Indien [14,6 GW]
6. Italien [6,2 GW]
7. Frankreich [6,1 GW]
8. Großbritannien [5,7 GW]
9. Kanada [4,6 GW]
10. Portugal [4,0 GW]
Zu Brasilien, Nordarfrika und Osteuropa fehlen aktuell noch die Zahlen. Auch Japan wird nach Ansicht der WWEA künftig eine Rolle spielen.

Laut der kürzlich veröffentlichten Windspeed-Studie sind bis 2030 in der Nordsee Windparks mit einer Gesamtleistung von bis zu 135 Gigawatt (GW) möglich. Das entspräche der Leistung von rund 135 Kernkraftwerken.
Die internationale Studie unter Federführung des Niederländischen Energieforschungszentrums (ECN) gibt Handlungsempfehlungen an Politiker zum optimalen Ausbau der Windkraft in der Nordsee.
Bis 2020 sei aufgrund der Komplexität der Planung von Windparks eine Gesamtleistung von 32 GW machbar.
Nun ist die Politik in den Anrainerstaaten Belgien, Niederlande, Deutschland, Großbritannien, Dänemark und Norwegen gefordert, entsprechende Rahmenbedinungen zu schaffen.
Quelle: klimaktiv.de
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