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29.03.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Mehr Ertrag durch dreidimensional angeordnete PV-Module

Mehr Ertrag durch dreidimensional angeordnete PV-Module

Dreidimensionale Solarmodule © Allegra Boverman

Mehr Stromertrrag kann auch durch dreidimensional angeordnete Photovoltaikmodule erzielt werden. Das haben Forscher des MIT herausgefunden, die PV-Zellen in einem Würfel sowie in zwei verschiedenen Türmen in einem senkrechten Zickzackmuster angebracht hatten.

Sicher sind die Installationskosten zunächst höher. Aber durch einen höheren Ertrag in den Morgen- und Abendstunden sowie im Winter wird dieser anfängliche Mehraufwand schnell ausgeglichen. Zudem eignen sich derartige Installationen besser in regeion, in denen die Energie dringend benötigt wird - also fernab des Äquators. Zudem wird die Stromproduktion kontiniuierlicher und somit auch berechenbarere.

Die Forscher konnten Leistungssteigerungen gegenüber flachen PV-Installationen auf das Doppelte bis zum Zwanzigfachen verzeichnen. Gerade die großen Leistungssteigerungen sind vor allem bei ungünstigen Sonnenständen sowie bei Schatten/Wolken zu verzeichnen.

Quelle: golem.de

24.03.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Totgesagte leben länger und die Fotovoltaik

Totgesagte leben länger und die Fotovoltaik

Fotovoltaik-Dachanlagen

Für die Einen mag die starke Kürzung der Fotovoltaikförderung ärgerlich sein, für die Anderen ist sie längst ersehnt und geht nicht weit genug.

Ungestritten ist, dass neue Technologien oft eines gewissen Protektionismusses bzw. einer fürsorgliche Förderung bedürfen. Aber die deutsche Fotovoltaikkultur ist lang genug kräftig gestreichelt worden. Langsam ist es an der Zeit, dass man sie auf eigenen Füssen stehen lässt. Dieser Punkt ist zwar noch nicht erreicht, aber der Weg ist klar. Nicht vergessen werden darf, dass viele der eingesetzten Fotovoltaikmodule aus Asien, insbesondere aus China kommen, was an der deutschen Fotovoltaikindustrie vorbeigeht. Hier bedarf es keiner Förderung. Vielerorts wird aber auch vergessen, dass fernöstliche Produkte zwar früher von der Sonne beschienen werden, aber Qualität und Leistung oft schlechter als heimische Energieumwandler sind.

Hinzukommt, dass die Förderung zwar auf 19,5 Cent pro KW/h gesenkt werden soll, die Strompreise aber bei rund 25 Cent pro KW/h liegen. Wer da den Eigenverbrauch stärker in den Fokus rückt, wird mit ansehnlichen Renditen belohnt. Sie liegen oft 25 % über der Rendite bei Einspeisung. Und die Zukunftsaussichten sind noch besser, wenn man bedenkt, dass Energiepreise nur eine Richtung kennen.

Allerdings birgt der Eigenverbrauch ein kleines Handicap: Erzeugung und Verbrauch verlaufen nur selten synchron. Hier sind also intelligente Speichertechniken gefragt. Dies wiederum ist ein interessantes Betätigungsfeld für deutsche Unternehmen, um weiterhin die Marktführerschaft im Bereich erneuerbarer Energien zu bestätigen.

Weiteres Betätigungspotenzial ergibt sich bei Wirkungsgradverbesserungen der Fotovoltaikmodule. So gibt es den Temperaturkoeffizienten, der den Wirkungsgradabfall bei steigenden Temperaturen beschreibt. Die Wirkungsgradangaben von Solarzellen beziehen sich oft auf eine Zelltemperatur von 25 °C und berücksichtigen nicht die interne Aufheizung der Module, die leicht 300 °C erreichen kann. Daher arbeiten viele Fotovoltaikanlagen nicht mit voller Leistung trotz guter Ausrichtung und guter Sonneneinstrahlung.

Siehe auch:

07.02.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

Semprius-Konzentratorfotovoltaikmodule erreichen Wirkungsgrad von 33,9 Prozent

Semprius-Konzentratorfotovoltaikmodule erreichen Wirkungsgrad von 33,9 Prozent

Ende Januar 2012 meldete die US-amerikanische Firma Sepmrius Inc. einen neuen Rekord bei Fotovoltaikzellen, die nach dem Konzentratorprinzip arbeiten (CPV). Der bisherigen Rekord des Unternehmens von 32,0 Prozent wurde nun mit 33,9 Prozent verbessert.

Das Institut für Solarenergie der Technischen Universität Madrid prüfte die CPV-Module unter standardisierten Bedingungen bei 850 Watt pro Quadratmeter und einer Zelltemperatur von 25 Grad Celsius im Labor. Zudem wurden bei Freilufttests des Instituts für Konzentratorfotovoltaiksysteme (Puertollano, Spanien) diese Werte bestätigt bestätigt.

Siemens Energy hatte bereits im Juni 2011 als strategischer Partner in Semprius investiert und will die CPV-Technik vertreiben. Eine Pilot-Fabrik wird im US-Bundesstaat North Carolina entstehen, die in der zweiten Jahreshälfte 2012 ihre Produktion aufnehmen soll.

Quelle: solarserver.de

20.01.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

14,4 % Wirkungsgrad für Dünnschicht-Solarmodule von First Solar

14,4 % Wirkungsgrad für Dünnschicht-Solarmodule von First Solar

First Solar meldet mit 14,4 % einen neuen Weltrekord Gesamtflächen-Wirkungsgrad für Dünnschicht-Solarmodule auf CdTe-Basis. Damit überbot der Solarzellenhersteller seinen alten Rekord von 13,4 %.

CdTe-Solarzelle erreichte bereits 17,3 Prozent Wirkungsgrad mit diesen Zellen.

In diesem Jahr soll ein durchschnittlicher Wirkungsgrad aller Modulreihen soll von 14,5 - 15 Prozent erreicht werden. Zudem fertigt First Solar innerhalb von zweieinhalb Stunden aus einer Glasscheibe ein komplettes Solarmodul.

Quelle: solarserver.de

19.01.2012
 | Autor: THM | Abgelegt in:  | Kommentare: 0

18,5 % Wirkungsgrad bei polykristallinen PV-Modulen

18,5 % Wirkungsgrad bei polykristallinen PV-Modulen

Der Bitterfelder Solarzellenhersteller Q-Cells meldet die Verbesserung des im Sommer aufgestellten Photovoltaik-Weltrekords mit kristallinen Solarmodulen aus 60 Zellen und zwar von 18,1 auf nunmehr 18,5 Prozent Wirkungsgrad.

Bei der Modulleistung auf Basis von 60 quasi-monokristallinen Solarzellen stellt Q-Cells einen neuen Rekord von 283 Watt auf. Das Fraunhofer ISE bestätigte dies für ein quasi-monokristallines Solarmodul.

Beide Rekordwerte nutzen das so genannte Q.ANTUM-Zellkonzept von Q-Cells — 180 µm-Wafer mit funktionalen Nanoschichten auf der Rückseite. Die Markteinführung der Q.ANTUM-Solarzellen steht bevor. Eine Q.ANTUM-Solarzelle von Q-Cells hält seit April 2011 mit einem Wirkungsgrad von 19,5 Prozent den Weltrekord für großflächige multikristalliner Solarzellen.

Quelle: solarserver.de

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Letzte Änderung: Donnerstag, 17.05.2012   |   Erstellt von TYPO3-Beratung.com, Nürtingen/Stuttgart
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