Alle elektrischen Direktheizungen haben denselben Wirkungsgrad: praktisch 100 Prozent. Eine „sparsame Elektroheizung“ gibt es nicht – nur eine, die zu deinem Raum und deiner Nutzung passt.
- 1 kWh Strom = 1 kWh Wärme bei jeder Bauart, ohne Ausnahme
- 2.000 Watt kosten 0,76 € je Volllaststunde bei 0,38 €/kWh
- Das Thermostat ist der einzige echte Sparhebel am Gerät
- Infrarot spart nur, wenn du die Zieltemperatur wirklich senkst
- Nie an die Mehrfachsteckdose – 2.000 W sind rund 9 Ampere
Erst die Situation, dann die Bauart
Heizlüfter. Bad am Morgen, zehn Minuten, unter Aufsicht. Er ist sofort da und danach wieder aus.
Ölradiator oder Konvektor. Beide halten die Temperatur ruhig, ohne Gebläsegeräusch und ohne Staubaufwirbelung.
Infrarotpaneel. Wärmt Personen und Flächen statt Luft – sinnvoll dort, wo nicht der ganze Raum warm sein muss.
du damit dauerhaft eine ganze Wohnung heizen willst. Strom kostet je Kilowattstunde ein Vielfaches von Gas oder Fernwärme – das rechnet sich in keiner Bauart.
Midea NTY20 Keramik-Heizlüfter, 2.000 W
Für den Fall aus der Entscheidungshilfe oben: Bad am Morgen, zehn Minuten, danach wieder aus.
Dreo Keramik-Heizlüfter, 1.500 W
Wenn im selben Raum jemand arbeitet oder schläft: ein Heizlüfter, der nicht die Unterhaltung übertönt.
Güde Ölradiator OR 2000-9 DT
Der Standardfall für einen Raum über den Abend: lautlos, mit drei Stufen und Zeitsteuerung.
Stiebel Eltron Wandkonvektor CNS 200 TREND
Wenn das Gerät dauerhaft an einer Wand bleibt: Wochenprogramm statt täglich ein- und ausschalten.
Heidenfeld Infrarotheizung, 600 W
Nur sinnvoll mit freier Sichtlinie: über dem Schreibtisch oder gegenüber dem Sitzplatz, nicht hinter Möbeln.
Transparenz: Die Produktlinks führen zu Amazon und sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber, bekomme ich eine kleine Provision, für dich entstehen keine Mehrkosten. Selbst geprüft habe ich die Geräte nicht – die Einordnung beruht auf technischen Daten und Einsatzzweck.
Nicht in dieser Liste: Geräte, die mit „Energiespar-Technologie“ oder einem angeblich besseren Wirkungsgrad beworben werden, und Nachtspeicheröfen. Warum die erste Gruppe physikalisch nicht halten kann, was sie verspricht, steht im nächsten Abschnitt. Zur zweiten gibt es den eigenen Ratgeber Nachtspeicherheizung: Stromverbrauch und Kosten.
Die Physik, die den ganzen Markt erklärt
Jede elektrische Direktheizung wandelt den aufgenommenen Strom nahezu vollständig in Wärme um. Das ist keine Herstellerangabe, sondern der Normalfall bei elektrischem Widerstand: Die Energie kann den Raum gar nicht anders verlassen als über Wärme. Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt, ein Ölradiator mit 2.000 Watt und ein Infrarotpaneel mit 2.000 Watt geben in einer Stunde alle dieselben 2 Kilowattstunden Wärme ab.
Daraus folgt eine unbequeme Konsequenz für die halbe Produktkategorie: Eine „Energiespar-Elektroheizung“ kann es nicht geben. Sparen würde bedeuten, aus einer Kilowattstunde mehr als eine Kilowattstunde Wärme zu machen. Das schafft nur eine Wärmepumpe, weil sie Umweltwärme dazuholt – und die ist keine Elektroheizung im hier gemeinten Sinn.
Was die Bauarten dann wirklich unterscheidet
Wenn der Verbrauch je Wärmemenge gleich ist, entscheidet der Rest: wie schnell die Wärme kommt, wo sie ankommt und wie gut sich das Gerät regeln lässt.
| Bauart | Wärme kommt | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|---|
| Heizlüfter | über Gebläse, sofort | in Sekunden spürbar, günstig, klein | laut, wirbelt Staub auf, kühlt sofort wieder aus, meist ohne gute Regelung |
| Ölradiator | über Konvektion, träge | lautlos, gleichmäßig, hält nach dem Abschalten nach | braucht 20–30 Minuten bis zur Wirkung, schwer, sperrig |
| Konvektor | über Konvektion, mittel | flach, leicht, oft mit gutem Thermostat | keine Speicherwirkung, warme Luft sammelt sich oben |
| Infrarotpaneel | über Strahlung, direkt | wärmt Personen statt Luft, lautlos, dekorativ montierbar | wirkt nur in Sichtlinie, hinter Möbeln nichts, träge im Aufheizen der Fläche |
Die Zeile, die die meisten Fehlkäufe erklärt, ist die letzte: Infrarot wirkt in Sichtlinie. Ein Paneel hinter dem Sofa oder verdeckt vom Schrank heizt die Rückseite des Möbelstücks. Wer ein Infrarotpaneel kauft, muss vorher wissen, wo Menschen sitzen – sonst ist die Bauart die falsche.
Was eine Stunde heizen kostet
Die Rechnung ist unspektakulär, aber die wenigsten machen sie vor dem Kauf. Bei einem Strompreis von 0,38 Euro je Kilowattstunde:
| Leistung | je Volllaststunde | 4 Stunden am Abend | 30 Tage |
|---|---|---|---|
| 500 W | 0,19 € | 0,76 € | ca. 23 € |
| 1.000 W | 0,38 € | 1,52 € | ca. 46 € |
| 1.500 W | 0,57 € | 2,28 € | ca. 68 € |
| 2.000 W | 0,76 € | 3,04 € | ca. 91 € |
Diese Werte gelten für Dauerbetrieb unter Volllast. Mit funktionierendem Thermostat läuft das Gerät nur so lange, bis der Raum die Zieltemperatur erreicht, danach taktet es. In der Praxis landet man je nach Dämmung bei 40 bis 70 Prozent dieser Werte. Wie sich das in deinem Fall summiert, rechnet der Stromkosten-Rechner aus.
Der einzige echte Sparhebel
Wenn die Bauart nichts am Verbrauch je Wärmemenge ändert, bleiben drei Stellschrauben – und alle drei liegen beim Nutzer, nicht beim Gerät:
- Die Zieltemperatur. Ein Grad weniger spart grob sechs Prozent Heizenergie. Das ist die größte einzelne Stellschraube, und sie kostet nichts.
- Die Laufzeit. Ein Gerät, das nur läuft, wenn jemand im Raum ist, verbraucht die Hälfte von einem, das durchläuft. Zeitschaltuhr oder Thermostat-Steckdose erledigen das für wenige Euro.
- Der beheizte Raum. Elektrisch zu heizen lohnt genau dann, wenn dadurch eine große Heizung nicht laufen muss. Das Bad im Oktober warm machen, statt die Zentralheizung fürs ganze Haus anzuwerfen – das ist der Fall, in dem Strom die günstigere Lösung ist.
Diese fünf Punkte entscheiden beim Kauf
| Kriterium | Worauf du achtest | Warum es zählt |
|---|---|---|
| Thermostat | elektronisch mit Gradanzeige statt Drehrad ohne Skala | Der einzige Punkt am Gerät, der die Stromrechnung wirklich bewegt |
| Leistungsstufen | mindestens zwei, besser stufenlos | 2.000 Watt dauerhaft braucht kaum ein Raum – wer nur ein/aus hat, heizt über Ziel |
| Dimensionierung | 60–100 W/m² gut gedämmt, 100–150 W/m² schlecht gedämmt | Zu klein erreicht die Temperatur nie, zu groß taktet unnötig |
| Sicherheit | Kippschutz und Überhitzungsschutz, im Bad passende Schutzart | Bei 2.000 Watt kein Komfortmerkmal, sondern Grundausstattung |
| Zeitsteuerung | Timer oder Wochenprogramm, sonst Thermostat-Steckdose | Laufzeit ist nach der Zieltemperatur der zweitgrößte Hebel |
Die fünf Geräte im direkten Vergleich
| Gerät | Bauart | Leistung | Regelung | Gehört in |
|---|---|---|---|---|
| Midea NTY20 | Keramik-Heizlüfter | 2.000 W | Thermostat, 2 Stufen | Bad, kurzes Aufheizen unter Aufsicht |
| Dreo 1.500 W | Keramik-Heizlüfter | 1.500 W | Thermostat, Timer | Arbeitszimmer, wo Geräusch stört |
| Güde OR 2000-9 DT | Ölradiator | 800 / 1.200 / 2.000 W | elektronisch, Timer | ein Raum über mehrere Stunden |
| Stiebel Eltron CNS 200 | Wandkonvektor | 2.000 W | Wochentimer, Display | feste Montage, wiederkehrender Bedarf |
| Heidenfeld 600 W | Infrarotpaneel | 600 W | externes Thermostat nötig | Sitzplatz mit freier Sichtlinie |
Die Leistungsspalte ist dabei ausdrücklich kein Verbrauchsvergleich. Sie sagt nur, wie schnell ein Gerät Wärme abgeben kann – nicht, wie viel es am Ende des Monats kostet. Das entscheidet allein, wie lange es tatsächlich läuft.
Die fünf Geräte im Einzelnen
Midea NTY20 Keramik-Heizlüfter, 2.000 W
Für die zehn Minuten, in denen es schnell gehen muss.
Ein PTC-Keramikelement hat gegenüber dem blanken Heizdraht einen praktischen Vorteil: Es begrenzt seine Temperatur selbst und riecht deshalb nicht nach verbranntem Staub. Zwei Stufen und ein Thermostat sind bei einem Gerät dieser Preisklasse das, was man erwarten darf – mehr braucht ein Heizlüfter auch nicht, weil er ohnehin unter Aufsicht läuft.
Gut geeignet für: Bad am Morgen, Gästezimmer vor dem Besuch, Werkstatt, Übergangszeit im Homeoffice.
Nachteil: Das Gebläse ist hörbar, und die Wärme ist sofort weg, wenn das Gerät aus ist – ein Heizlüfter speichert nichts. Bei 2.000 Watt zieht er rund 9 Ampere; an einer billigen Mehrfachsteckdose oder einer aufgerollten Kabeltrommel hat er nichts zu suchen.
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Dreo Keramik-Heizlüfter, 1.500 W
Der Heizlüfter für Räume, in denen jemand arbeitet.
Der Unterschied zum Standard-Heizlüfter liegt nicht in der Wärme, sondern im Geräusch und in der Steuerung. 1.500 statt 2.000 Watt bedeutet außerdem, dass das Gerät seltener an der 9-Ampere-Grenze arbeitet – für einen Raum von 15 bis 20 Quadratmetern reicht die Leistung trotzdem, sie braucht nur ein paar Minuten länger.
Gut geeignet für: Homeoffice, Schlafzimmer vor dem Zubettgehen, Räume, in denen ein Gebläse auf voller Stufe stören würde.
Nachteil: Die Geräuschangabe ist eine Herstellerangabe und gilt für die niedrigste Stufe – auf voller Leistung ist auch dieses Gerät deutlich hörbar. Und lautlos wird ein Heizlüfter nie, dafür braucht es einen Ölradiator oder ein Infrarotpaneel.
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Güde Ölradiator OR 2000-9 DT
Der ruhige Dauerläufer für einen einzelnen Raum.
Drei Leistungsstufen sind hier der eigentliche Punkt. Wer nur ein und aus hat, heizt regelmäßig über das Ziel hinaus; wer auf 800 Watt heruntergehen kann, hält die Temperatur mit weniger Takten. Dazu kommt die Trägheit des Öls: Nach dem Abschalten gibt der Radiator noch zwanzig bis dreißig Minuten Wärme ab, was ihn für die letzte Stunde des Abends interessant macht.
Gut geeignet für: Wohnzimmer oder Schlafzimmer über mehrere Stunden, Räume mit Allergikern, überall dort, wo Gebläsegeräusch stört.
Nachteil: Er braucht zwanzig bis dreißig Minuten, bis man ihn spürt – für schnelles Aufheizen ist er die falsche Bauart. Mit rund zehn Kilogramm ist er außerdem schwer, und die Oberfläche wird heiß genug, dass er in Kinderzimmern nicht frei stehen sollte.
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Stiebel Eltron Wandkonvektor CNS 200 TREND
Wenn das Gerät dauerhaft an der Wand bleiben soll.
Der Wochentimer ist der Grund für dieses Gerät. Nach der Zieltemperatur ist die Laufzeit der zweitgrößte Hebel auf der Stromrechnung, und ein Wochenprogramm erledigt sie ohne tägliche Bedienung: morgens eine Stunde im Bad, abends drei im Wohnzimmer, dazwischen aus. Dass ein Stecker dabei ist, spart außerdem den Elektriker – ein Festanschluss ist nicht nötig.
Gut geeignet für: Räume mit wiederkehrendem Bedarf, Ferienwohnungen, Gäste-WC, Wintergarten – überall dort, wo der Bedarf planbar ist.
Nachteil: Ein Konvektor speichert nichts. Ist er aus, kühlt der Raum so schnell aus wie beim Heizlüfter, nur ohne dessen schnelles Wiederaufheizen. Und die warme Luft sammelt sich unter der Decke – in Räumen mit hoher Decke ist das spürbar ineffizient.
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Heidenfeld Infrarotheizung, 600 W
Wärme für Personen statt für Raumluft.
Ein Infrarotpaneel heizt Flächen und Körper direkt, nicht die Luft dazwischen. Genau daraus entsteht die einzige echte Einsparmöglichkeit dieser Bauart: Derselbe Raum fühlt sich bei ein bis zwei Grad niedrigerer Lufttemperatur behaglich an. Wer den Sollwert entsprechend senkt, spart real sechs bis zwölf Prozent – wer ihn stehen lässt, spart nichts.
Gut geeignet für: Schreibtisch, Sitzecke, Bad mit fester Position, Räume, in denen ein Gerät auch optisch dauerhaft bleiben soll.
Nachteil: Wirkt nur in Sichtlinie. Hinter dem Sofa oder verdeckt vom Schrank heizt das Paneel die Rückseite des Möbelstücks. Ein Thermostat ist außerdem meist nicht dabei – das gehört als Steckdosen- oder Funkthermostat dazugerechnet, sonst läuft das Paneel durch.
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Woran Elektroheizungs-Käufe scheitern
- Auf „Energiespar“ hereingefallen: Es gibt keinen Wirkungsgradunterschied. Wer dafür Aufpreis zahlt, zahlt für Marketing.
- Infrarot verdeckt montiert: Hinter dem Sofa oder gegenüber einer Wand ohne Sitzplatz verpufft der einzige echte Vorteil der Bauart.
- Ohne Thermostat gekauft: Das Gerät läuft dann durch. Nachrüsten geht über eine Thermostat-Steckdose, ist aber ein vermeidbarer Umweg.
- An die Mehrfachsteckdose gehängt: 2.000 Watt sind rund 9 Ampere. Billige Leisten und dünne Kabeltrommeln sind dafür nicht ausgelegt – das ist ein Brandrisiko, kein Schönheitsfehler.
- Als Dauerlösung geplant: Für ein Zimmer an kalten Abenden sinnvoll, für die ganze Wohnung über den Winter eine teure Fehlentscheidung.
Das Zubehör, das tatsächlich Geld spart
Beim Gerät selbst gibt es nichts zu sparen – bei der Regelung schon. Diese vier Teile sind der Grund, warum zwei Haushalte mit demselben Heizlüfter am Monatsende unterschiedlich viel zahlen:
Steckdosenthermostat mit Frostwächter
Rüstet jedem Gerät ohne brauchbare Regelung ein Thermostat nach
Digitale Zeitschaltuhr, 16 A / 3.680 W
Wichtig ist die Belastbarkeit: 2.000 W sind rund 9 A – Modelle mit 10 A laufen am Anschlag.
Smarte Steckdose mit Verbrauchsmessung, 16 A
Zeigt schwarz auf weiß, was der Abend gekostet hat
Energiekostenmessgerät mit Überlastsicherung
Für alle, die der Tabelle oben nicht glauben wollen – zu Recht
Preisklassen – womit du rechnen musst
| Preisklasse | Was du bekommst | Sinnvoll für |
|---|---|---|
| 25–60 € | Heizlüfter mit ein bis zwei Stufen, einfaches Bimetall-Thermostat | kurzes Aufheizen im Bad, Notlösung, Werkstatt |
| 70–150 € | Ölradiator oder Konvektor mit elektronischem Thermostat und Timer | der Standardfall für einen Raum über Stunden |
| 150–450 € | Infrarotpaneel mit passendem Funkthermostat, Wand- oder Deckenmontage | fester Platz, Sitzbereich, dauerhafte Lösung für einen Raum |
Was in der Rechnung fehlt: Ein separates Thermostat oder eine Thermostat-Steckdose kostet 15 bis 40 Euro und ist bei Geräten ohne brauchbare Regelung Pflicht, nicht Zubehör. Bei Infrarot kommt Montagematerial dazu, bei Deckenmontage teils eine Elektrofachkraft. Und der eigentliche Kostenblock steht ohnehin nicht auf dem Kassenzettel, sondern in der Tabelle weiter oben: Bei vier Stunden täglich sind 90 Euro Strom im Monat mehr als der Anschaffungspreis der meisten Geräte.
Gibt es einen Testsieger?
Bei Elektroheizungen ist die Frage besonders schief. Zwischen zwei 2.000-Watt-Geräten derselben Bauart gibt es keinen Effizienzunterschied, den ein Test messen könnte. Was Tests sinnvoll prüfen, sind Verarbeitung, Regelgüte, Geräusch und Sicherheit – und das sind Komfort- und Sicherheitsfragen, keine Verbrauchsfragen.
Die ehrlichere Antwort: Der beste Kauf ist der, bei dem Bauart und Raum zusammenpassen und ein ordentliches Thermostat verbaut ist. Wer im Bad zehn Minuten warm will, ist mit einem 40-Euro-Heizlüfter besser bedient als mit einem 400-Euro-Infrarotpaneel. Wer abends drei Stunden am Schreibtisch sitzt, umgekehrt.
Was kostet dein Gerät konkret?
Watt, Laufzeit und Strompreis eingeben – der Rechner zeigt Tages-, Monats- und Jahreskosten.
Stromkosten berechnen Tarif prüfenFazit: Womit ich anfangen würde
Zuerst die Frage beantworten, wie lange und für wen geheizt wird. Zehn Minuten Bad am Morgen ist ein Heizlüfter, drei Stunden Wohnzimmer ist ein Ölradiator oder Konvektor, ein fester Sitzplatz über den ganzen Winter ist ein Infrarotpaneel. Danach auf das Thermostat schauen und den Rest ignorieren.
Und den Satz „spart bis zu 30 Prozent Strom“ auf einer Elektroheizung darf man getrost als das lesen, was er ist: eine Aussage über den Vergleichsfall, den der Hersteller sich ausgesucht hat, nicht über Physik. Wer wirklich weniger zahlen will, senkt die Zieltemperatur um ein Grad und die Laufzeit um eine Stunde – das wirkt bei jedem Gerät.